Wie heißt das Ding

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Friedrich Schiller: Wie heißt das Ding (1782)

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Wie heißt das Ding, das wenige schätzen,
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Doch zierts des größten Kaisers Hand,
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Es ist gemacht, um zu verletzen,
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Am nächsten ists dem Schwert verwandt.
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Kein Blut vergießts und macht doch tausend Wunden
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Niemand beraubts und macht doch reich,
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Es hat den Erdkreis überwunden,
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Es macht das Leben sanft und gleich.
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Die größten Reiche hats gegründet,
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Die ältsten Städte hats erbaut,
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Doch niemals hat es Krieg entzündet,
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Und Heil dem Volk, das ihm vertraut!

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Dies Ding von Eisen, das nur wenge schätzen,
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Das Chinas Kaiser selbst in seiner Hand
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Zu Ehren bringt am ersten Tag des Jahrs,
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Dies Werkzeug, das unschuldger als das Schwert
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Dem frommen Fleiß den Erdkreis unterworfen –
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Wer träte aus den öden, wüsten Steppen
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Der Tartarei, wo nur der Jäger schwärmt,
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Der Hirte weidet, in
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Und sähe rings die Saatgefilde grünen
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Und hundert volkbelebte Städte steigen,
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Von friedlichen Gesetzen still beglückt,
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Und ehrte nicht das köstliche Geräte,
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Das allen diesen Segen schuf – den

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Schiller
(17591805)

* 10.11.1759 in Marbach am Neckar, † 09.05.1805 in Weimar

männlich, geb. Schiller

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker

(Aus: Wikidata.org)

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