Ist der holde Lenz erschienen?

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Friedrich Schiller: Ist der holde Lenz erschienen? Titel entspricht 1. Vers(1782)

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Ist der holde Lenz erschienen?
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Hat die Erde sich verjüngt?
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Die besonnten Hügel grünen,
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Und des Eises Rinde springt.
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Aus der Ströme blauem Spiegel
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Lacht der unbewölkte Zeus,
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Milder wehen Zephirs Flügel,
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Augen treibt das junge Reis.
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In dem Hain erwachen Lieder,
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Und die Oreade spricht:
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Deine Blumen kehren wieder,
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Deine Tochter kehret nicht.

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Ach! wie lang ists, daß ich walle
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Suchend durch der Erde Flur,
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Titan, deine Strahlen alle
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Sandt ich nach der teuren Spur;
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Keiner hat mir noch verkündet
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Von dem lieben Angesicht,
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Und der Tag, der alles findet,
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Die Verlorne fand er nicht.
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Hast du, Zeus! sie mir entrissen,
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Hat, von ihrem Reiz gerührt,
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Zu des Orkus schwarzen Flüssen
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Pluto sie hinabgeführt?

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Wer wird nach dem düstern Strande
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Meines Grames Bote sein?
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Ewig stößt der Kahn vom Lande,
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Doch nur Schatten nimmt er ein.
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Jedem selgen Aug verschlossen
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Bleibt das nächtliche Gefild,
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Und solang der Styx geflossen,
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Trug er kein lebendig Bild.
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Nieder führen tausend Steige,
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Keiner führt zum Tag zurück,
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Ihre Tränen bringt kein Zeuge
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Vor der bangen Mutter Blick.

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Mütter, die aus Pyrrhas Stamme
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Sterbliche geboren sind,
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Dürfen durch des Grabes Flamme
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Folgen dem geliebten Kind,
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Nur was Jovis Haus bewohnet,
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Nahet nicht dem dunkeln Strand,
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Nur die Seligen verschonet,
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Parzen, eure strenge Hand.
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Stürzt mich in die Nacht der Nächte
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Aus des Himmels goldnem Saal,
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Ehret nicht der Göttin Rechte,
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Ach! sie sind der Mutter Qual!

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Wo sie mit dem finstern Gatten
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Freudlos thronet, stieg' ich hin,
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Träte mit den leisen Schatten
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Leise vor die Herrscherin.
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Ach, ihr Auge, feucht von Zähren,
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Sucht umsonst das goldne Licht,
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Irret nach entfernten Sphären,
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Auf die Mutter fällt es nicht,
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Bis die Freude sie entdecket,
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Bis sich Brust mit Brust vereint,
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Und zum Mitgefühl erwecket,
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Selbst der rauhe Orkus weint.

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Eitler Wunsch! Verlorne Klagen!
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Ruhig in dem gleichen Gleis
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Rollt des Tages sichrer Wagen,
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Ewig steht der Schluß des Zeus.
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Weg von jenen Finsternissen
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Wandt er sein beglücktes Haupt,
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Einmal in die Nacht gerissen,
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Bleibt sie ewig mir geraubt,
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Bis des dunkeln Stromes Welle
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Von Aurorens Farben glüht,
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Iris mitten durch die Hölle
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Ihren schönen Bogen zieht.

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Ist mir nichts von ihr geblieben,
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Nicht ein süß erinnernd Pfand,
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Daß die Fernen sich noch lieben,
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Keine Spur der teuren Hand?
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Knüpfet sich kein Liebesknoten
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Zwischen Kind und Mutter an?
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Zwischen Lebenden und Toten
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Ist kein Bündnis aufgetan?
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Nein, nicht ganz ist sie entflohen,
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Nein, wir sind nicht ganz getrennt!
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Haben uns die ewig Hohen
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Eine Sprache doch vergönnt!

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Wenn des Frühlings Kinder sterben,
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Wenn von Nordes kaltem Hauch
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Blatt und Blume sich entfärben,
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Traurig steht der nackte Strauch,
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Nehm ich mir das höchste Leben
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Aus Vertumnus' reichem Horn,
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Opfernd es dem Styx zu geben,
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Mir des Samens goldnes Korn.
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Traurend senk ichs in die Erde,
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Leg es an des Kindes Herz,
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Daß es eine Sprache werde
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Meiner Liebe, meinem Schmerz.

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Führt der gleiche Tanz der Horen
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Freudig nun den Lenz zurück,
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Wird das Tote neu geboren
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Von der Sonne Lebensblick!
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Keime, die dem Auge starben
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In der Erde kaltem Schoß,
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In das heitre Reich der Farben
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Ringen sie sich freudig los.
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Wenn der Stamm zum Himmel eilet,
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Sucht die Wurzel scheu die Nacht,
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Gleich in ihre Pflege teilet
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Sich des Styx, des Äthers Macht.

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Halb berühren sie der Toten,
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Halb der Lebenden Gebiet,
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Ach, sie sind mir teure Boten,
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Süße Stimmen vom Cocyt!
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Hält er gleich sie selbst verschlossen
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In dem schauervollen Schlund,
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Aus des Frühlings jungen Sprossen
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Redet mir der holde Mund,
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Daß auch fern vom goldnen Tage,
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Wo die Schatten traurig ziehn,
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Liebend noch der Busen schlage,
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Zärtlich noch die Herzen glühn.

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O so laßt euch froh begrüßen,
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Kinder der verjüngten Au,
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Euer Kelch soll überfließen
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Von des Nektars reinstem Tau.
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Tauchen will ich euch in Strahlen,
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Mit der Iris schönstem Licht
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Will ich eure Blätter malen,
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Gleich Aurorens Angesicht.
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In des Lenzes heiterm Glanze
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Lese jede zarte Brust,
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In des Herbstes welkem Kranze
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Meinen Schmerz und meine Lust.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Schiller
(17591805)

* 10.11.1759 in Marbach am Neckar, † 09.05.1805 in Weimar

männlich, geb. Schiller

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker

(Aus: Wikidata.org)

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