Beklagen soll ich dich? Mit Tränen bittrer Reue

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Friedrich Schiller: Beklagen soll ich dich? Mit Tränen bittrer Reue Titel entspricht 1. Vers(1782)

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Beklagen soll ich dich? Mit Tränen bittrer Reue
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Wird Hymens Band von dir verflucht?
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Warum? Weil deine Ungetreue
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In eines andern Armen sucht,
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Was ihr die deinigen versagen?
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Freund, höre fremde Leiden an
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Und lerne

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Dich schmerzt, daß sich in deine Rechte
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Ein zweiter teilt? – Beneidenswerter Mann!
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Vom Belt bis an der Mosel Strand,
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Bis an die Apenninenwand,
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Bis in die Vaterstadt der Moden
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Wird sie in allen Buden feil geboten,
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Muß sie auf Diligencen, Paketbooten
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Von jedem Schulfuchs, jedem Hasen
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Kunstrichterlich sich mustern lassen,
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Muß sie der Brille des Philisters stehn
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Und, wie's ein schmutzger Aristarch befohlen,
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Auf Blumen oder heißen Kohlen
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Zum Ehrentempel oder Pranger gehn.
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Ein Leipziger – daß Gott ihn strafen wollte!
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Nimmt topographisch sie wie eine Festung auf
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Und bietet Gegenden dem Publikum zu Kauf,
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Wovon ich billig doch

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Weiß deiner
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Sie weiß
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Du klagst, daß im Parterr' und an den Pharotischen,
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Erscheinst du, alle Zungen zischen?
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O Mann des Glücks! Wer einmal das von sich
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Zu rühmen hätte! – Mich, Herr Bruder, mich,
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Beschert mir endlich eine Molkenkur
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Das rare Glück – den Platz an ihrer Linken,
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Auf meine stolze Hälfte nur.

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Kaum ist der Morgen grau,
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So kracht die Treppe schon von blau und gelben Röcken,
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Mit Briefen, Ballen, unfrankierten Päcken,
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Signiert: An die
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Sie schläft so süß! – Doch
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»die Zeitungen, Madam, aus Jena und Berlin!«
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Rasch öffnet sich das Aug der holden Schläferin,
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Ihr erster Blick fällt – auf Rezensionen.
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Das schöne blaue Auge! –
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Nicht
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(laut hört man in der Kinderstube weinen)
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Sie legt es endlich weg und frägt nach ihren Kleinen.

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Die Toilette wartet schon,
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Doch halbe Blicke nur beglücken ihren Spiegel.
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Ein mürrisch ungeduldig Drohn
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Gibt der erschrocknen Zofe Flügel.
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Von ihrem Putztisch sind die Grazien entflohn,
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Und an der Stelle holde Amorinen
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Sieht man Erinnyen den Lockenbau bedienen.

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Karossen rasseln jetzt heran,
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Und Mietlakaien springen von den Tritten,
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Dem düftenden Abbé, dem Reichsbaron, dem Briten,
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Der – nur nichts Deutsches lesen kann,
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Großing und Compagnie, dem Z Wundermann
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Gehör bei der
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Ein Ding, das demutsvoll sich in die Ecke drückt
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Und Ehmann heißt, wird vornehm angeblickt.
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Hier darf ihr – wird
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Der dümmste
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Und darfs vor meinem Angesicht!
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Ich steh dabei, und, will ich artig heißen,
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Muß ich ihn bitten mitzuspeisen.

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Bei Tafel, Freund, beginnt erst meine Not,
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Da geht es über meine Flaschen,
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Mit Weinen von Burgund, die
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Muß ich die Kehlen ihrer Lober waschen.
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Mein schwer verdienter Bissen Brot
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Wird hungriger Schmarotzer Beute;
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O diese leidige, vermaledeite
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Den Wurm an alle Finger, welche drucken!
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Was, meinst du, sei mein Dank? Ein Achselzucken,
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Ein Mienenspiel, ein ungeschliffenes Beklagen;
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Errätst dus nicht? O ich verstehs genau!
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Daß diesen Brillant von einer Frau
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Ein solcher Pavian davongetragen.

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Der Frühling kommt. Auf Wiesen und auf Feldern
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Streut die Natur den bunten Teppich hin,
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Die Blumen kleiden sich in angenehmes Grün,
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Die Lerche singt, es lebt in allen Wäldern.
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– Ihr ist der Frühling wonneleer.
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Die Sängerin der süßesten Gefühle,
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Der schöne Hain, der Zeuge unsrer Spiele,
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Sagt ihrem Herzen jetzt nichts mehr.
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Die Nachtigallen haben nicht gelesen,
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Die Lilien
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Der allgemeine Jubelruf der Wesen
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Begeistert
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Doch nein! Die Jahrszeit ist so schön – zum
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Wie drängend voll mags jetzt in Pyrmont sein!
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Auch hört man überall das Karlsbad preisen.
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Husch ist sie dort – in jenem ehrenvollen Reihn,
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Wo
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Zelebritäten
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Vertraulich wie in Charons Kahn gepaart,
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An
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Wo, eingeschickt von fernen Meilen,
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Zerrißne
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Noch andre – sie mit Würde zu bestehn!
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Um die
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Dort, Freund – o lerne
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Dort wandelt

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O meiner Liebe erstes Flitterjahr!
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Wie schnell – ach wie so schnell bist du entflogen!
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Ein Weib, wie keines ist, und keines war,
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Mit hellem Geist, mit aufgetanem Sinn
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Und weichen leicht beweglichen Gefühlen,
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So sah ich sie, die Herzenfeßlerin,
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Gleich einem Maitag mir zur Seite spielen.
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Das süße Wort: Ich liebe dich!
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Sprach aus dem holden Augenpaare.
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So führt ich sie zum Traualtare,
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O wer war glücklicher als ich!
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Ein Blütenfeld beneidenswerter Jahre
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Sah lachend mich aus diesem Spiegel an.
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Mein Himmel war mir aufgetan.
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Schon sah ich schöne Kinder um mich scherzen,
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In ihrem Kreis die Schönste
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Die Glücklichste von allen
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Und
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Durch ewig festen Bund der Herzen.
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Und nun erscheint – o mög ihn Gott verdammen!
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Ein
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Der große Mann tut eine Tat! – und reißt
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Mein Kartenhaus von Himmelreich zusammen.

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Wen hab ich nun? – Beweinenswerter Tausch!
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Erwacht aus diesem Wonnerausch,
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Was ist von diesem Engel mir geblieben?
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Ein
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Ein Zwitter zwischen Mann und Weib,
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Gleich ungeschickt zum Herrschen und zum Lieben.
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Ein Kind mit eines Riesen Waffen,
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Ein Mittelding von Weisen und von Affen!
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Um kümmerlich dem
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Dem
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Herabgestürzt von einem Thron,
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Des Reizes heiligen Mysterien entwichen,
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Aus Cythereas
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Für – einer Zeitung Gnadenlohn.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Schiller
(17591805)

* 10.11.1759 in Marbach am Neckar, † 09.05.1805 in Weimar

männlich, geb. Schiller

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker

(Aus: Wikidata.org)

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