Auff den 72. Ejusdem

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Heinrich Mühlpfort: Auff den 72. Ejusdem (1686)

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Es schloß das deutsche Volck im Alterthum der Zeiten/
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Daß etwas Heiliges in tieffen Wäldern sey:
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Sie pflegten manchem Baum fast Opffer zubereiten/
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Und der geweyhte Stamm war von Verwüstung frey
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Sie fielen auff die Knie/ die Götter da zu ehren/
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Wo selbst die grüne Nacht ein grösser Schrecken gab:
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Kein unbesonnen Beil dorfft einen Ast versehren/
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Kein sterblich Menschen Arm die Reiser brechen ab.
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In andrer Ehren-Furcht und heiligerm Beginnen
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Wil ich durch einen Wald der hohen Würden gehn/
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Wo sich der Ceder-Baum biß an der Wolcken Zinnen
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Siegprächtig hebt empor/ und kan bey Sternen stehn.
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Hochwerthester Patron/ indem sein Tag erschienen/
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Und sich ob dessen Heil die gantze Stadt ergetzt/
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Hat meine Poesie sich sollen diß erkühnen/
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Daß zum Gedächtnüß sie JHM eine Ceder setzt.
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Auch gar deß Höchsten Mund wil die Regenten gleichen
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Mit diesem edlen Baum/ und seiner Würdigkeit;
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So kan das hohe Ampt den wahren Ruhm erreichen/
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Den der Verdienste Krafft schon längst hat zubereit.
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Und die in seinem Weg’ und Wandel einher gehen/
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Die sollen fort für fort im schönsten Wachsthum blühn/
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Und wie in Libanon die hohen Cedern stehen/
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Die aller Menschen Aug und Hertzen an sich ziehn.
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Gewiß der Segen hat hier reichlich eingetroffen/
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Und Jhn/
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Auff seinen Schultern ruht der Bürger Heil und Hoffen/
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Und ist/ was Titus war/ die Liebe dieser Welt.
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Ja wie der Cedern Baum/ an Schönheit hoch erhaben/
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Die Aest’ in schöner Reyh und holder Blüthe zeigt/
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So gläntzt auch sein Gemüth von solchen grossen Gaben/
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Daß selbst der Erden Gott/ der
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Und wie die Zweige sich in rechter Gleichheit breiten/
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Als hätte sie die Kunst scharffsinnig außgedacht;
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So muste Ruhm auff Ruhm die Aempter stets begleiten
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Biß ihn der grosse GOtt hat auff den Gipffel bracht.
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Wie sich der Cedern Frucht nicht nach der Erden sencket/
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Und immer auffgericht anmutig sprost empor:
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So hat sein edler Geist sich Himmelwerts gelencket/
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Und deß Erlösers Lob vermehrt in Kirch und Chor.
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Denn/ soll der Ceder-Baum auch überköstlich riechen:
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Sein Tugend-Balsam sticht der Cedern Oele weg:
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Es darff kein garstig Wurm den reinen Stamm bekriechen:
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Deß Lebens Reinligkeit ist hier ohn allen Fleck.
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Es taurt das Cedern-Holtz und wird nicht leicht zerspringen/
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Es berstet nicht der Stamm in Ritz und Spalten auff:
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Kein Unglück noch Gefahr kan seinen Muth bezwingen/
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Er stehet unbewegt bey böser Zeiten Lauff.
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Und so soll ein Regent/ wie Cato/ standhafft bleiben/
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Der/ wenn schon alles bricht/ nie von der Tugend fällt/
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Denn wirds gemeine Heil ihm Lob und Danck zuschreiben/
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Und sein Gedächtnüß blüht auch bey der jüngern Welt.
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Der Adler freuet sich in Cedern stets zu nisten/
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Und seine Hoheit ist mit diesem Baum vermählt:
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Hier unsre Ceder kan sich unterm
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Als dessen Schutz und Schirm sie einig zugezehlt.
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Der liebliche Geruch vom rühmlichen Verhalten/
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Der angewandte Fleiß durch so viel lange Jahr/
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Der Aempter treue Pflicht/ und löbliches Verwalten/
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Umbschleust nicht nur die Stadt/ es kom̃t fürn
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Der grosse
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Hat sie in seinen Raht/ ein würdig Glied/ gesetzt/
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Und soll ein Baum deß Heils auch unserm Breßlau stehen/
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Der sie mit Raht und That vielfältig hat ergetzt.
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Die Vögel und das Wild fliehn zu der Ceder Schatten/
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Ein jedes suchet da die angenehme Ruh:
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Wie vielen kommet nicht der graue Witz zu statten/
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Und wie viel decket nicht sein Gnaden-Flügel zu.
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Er/
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Von seinem Angesicht/ wie jener Keyser that/
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Gibt den Bedrängten Trost/ läst die nicht Hülffloß stehen/
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So ein betrübter Fall in Roht gesetzet hat.
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Der Cedern Oele bringt der Augen Klarheit wieder:
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Sein himmlischer Verstand verworrnen Sachen Licht.
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Es drücket Fäulniß nie der Cedern Aest und Glieder:
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Vergessenheit verlescht die grossen Dienste nicht.
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Deß Numens heilig Buch mit Cedern Safft geschmieret
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Blieb biß fünffhundert Jahr von der Verwesung frey:
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Die Bücher/ die er hat der Stadt zu Nutz geführet/
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Frist nicht der Zeiten Rost/ noch vieler Jahre Rey.
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Wenn der Poeten Volck solt’ etwas Hohes singen/
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So wünschten sie ihr Blat mit Cedern-Oel benetzt:
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Ach könte mir mein Wunsch hier gleichesfalls gelingen
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Daß meine schwache Hand was Unverweßlichs setzt:
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So würd ich mich bemühn der Nachwelt anzusagen
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Der Tugend Treffligkeit/ so ihn fast göttlich macht.
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Ich wolte seinen Ruhm biß an die Sternen tragen/
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Und munter melden an der Ceder Ehren-Pracht.
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Jtzt folg ich denen nach/ die eh’ der Weyrauch kommen/
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Citron- und Cedern-Holtz den Göttern angesteckt:
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Das Opffer reiner Treu ist dennoch unverglommen/
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(weckt.
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So/
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Wie aber sonderlich die Cedern hoch zu schätzen
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Theils wegen der Gestalt/ theils angeborner Krafft;
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Jhr Balsam pfleget sich dem Tod zu wiedersetzen/
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Die Leichen wurden lang erhalten durch den Safft:
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So auch/
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Sein herrlich Ehren-Mahl und hochverdienter Ruhm:
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Man wird ihn jederzeit auff allen Blättern lesen/
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Jhn heist die Ewigkeit ihr schönstes Eigenthum.
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Wenn grosser Herren Glück und seliges Gedeyen
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Der alten weiser Mund annehmlich stalte für/
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So wünschten sie: Er müß’ in Cedern sich erfreuen/
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Weil alle Liebligkeit beschleust derselben Zier.
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Ich wünsch anjetzt der Stadt: Jhr Ceder-Baum der blühe!
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Der
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Und daß ihn dieses Licht mit solchem Glantz umbziehe/
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Der auch Aurorens Gold und Purpur übersteigt!
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Er selbst/
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Von hohen Jahren alt/ von Kräfften unverletzt!
112
Es müsse Glück und Heil umb seine Scheitel schweben/
113
Biß GOtt ins Paradiß die

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Heinrich Mühlpfort
(16391681)

* 10.07.1639 in Breslau, † 01.07.1681 in Breslau

männlich, geb. Mühlpfort

deutscher und lateinischer Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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