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Wenn unter allen wohl und den Glückseeligkeiten/
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So man auf Erden hat/ das beste dieses ist/
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Zu lieben was uns liebt/ gewünscht zur Ehe schreiten/
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Wo sich die Tugend so/ als die Vergnügung küßt:
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So weiß ich/ daß kein Schatz vom irdischem Vergnügen/
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Demselben gleichen kan/ so itzt dem edlen Paar
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In seine Seele fleußt/ in seinem Arm wird liegen/
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Und das den Anfang nimt/ so bald es Sternen klar.
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So weiß ich auch zugleich/ daß/ weil der Eltern Freude/
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Durch seiner Kinder-Wohl zum höchsten Gipffel steigt/
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Des Edlen Vaters-Hertz anitzo über beyde
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Sich so glückseelig preißt/ als wie vergnügt bezeugt.
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Er kan die Früchte nun von seiner sorgfalt brechen.
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Die Jungfer Tochter ziert des klugen Vaters-Zucht/
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Die Tugend soll vor mich das Wort am besten sprechen;
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Herr – – – rede selbst/ warum er sie gesucht.
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Der Wohlverdiente Mann wird zu sich selber sagen:
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Daß Anmuht und Verstand/ ein löbliches Gemüht/
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Als wie ein Schatz bey ihm das Hertz davon getragen/
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Ein solches Kleinod ist bey wenigen finden:
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Wo Tugend ausgesteurt/ ist oft die Schönheit nicht;
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Wo aber Schönheit reitzt/ oft kein Verstand zu gründen:
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Was aber nutzt ein Haus/ das schön und ohne Licht?
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Bey einer dummen der Mann im finstern wohnen.
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Unedle Schönheit ist ein solches heyraths-Gut/
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Das ohne Ruh und Lust bey mehr als tausend Cronen
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Dem Mann im Ehestand gar schlechten Vortheil thut.
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Wo aber Tugenden in reicher Anmuht lachen/
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Wo ein so kluger Geist/ wie bey der Edlen Braut/
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Da kan Herr – – – vergnügte Hochzeit machen/
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Da hat man seine Lust auf schönen Grund gebaut.
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Bey andern sey der Tag ein Anfang schlimmer Zeiten/
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Da man an eine Frau sich ewig binden läst.
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Allhier verkündigen der Braut Vortrefflichkeiten/
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Den süßen Lebens-Lauf/ auf dieses Hochzeit-Fest.
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Sie wird Ihm Ihre Gunst stets abzumahlen wissen/
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Weil die geschickte Hand die Mahlerey versteht;
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Biß sie durch seine Hülf ein Bildniß abgerissen/
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Das ihnen mit der Zeit gleicht und entgegen geht.
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Den Kummer/ wenn er auch in dem gewünschten Stande
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Zu finden möchte seyn/ vertreibt ihr Saiten-Spiel/
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Und wahre Gottes-Furcht/ wie in gelobten Lande-
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Vor Davids-Harfen klang der Feind der Ruhe fiel.
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Die Güte nun/ womit Herr – – mich verbunden/
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Verpflichtet mich demnach/ das bey den frohen Stunden
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Ich diesen treuen Wunsch den andern zugethan:
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Weil so viel Seltenheit dem Theuren Paar zueigen/
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So muß in ihrem Stand ein sonderbahres Glück/
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Ein großer Seegen sich/ ein reich vergnügen zeigen;
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Die Anmuht küße sie bey jedem Augen-blick.
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Damit so ungemein auch seine Reit-Kunst sey/
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Wenn er die Enckel sieht auf ihren Stecken reiten/
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Ihn doch vergnügen mag die schlecht Reiterey.