Als ein wehrter und wohl-versuchter Freund Doctor Medicinæ ward

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Christian Friedrich Hunold: Als ein wehrter und wohl-versuchter Freund Doctor Medicinæ ward (1701)

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Wenn/ Hochgeschätzter Freund/ dich nun die Würde schmückt/
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Die muntre Musen krönt/ gelehrte Köpfe zieret/
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Wenn man den
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Und dein verdienter Preiß der Freunde Hertzen rühret:

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So glaube daß ich auch mit Wahrheit freudig sey/
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So redlich/ wenn ich dir zu deinem Ruhm was schreibe/
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Als wie du selber bist/ und daß die Schmeicheley/
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Die sonst hierbey gemein/ mich keines weges treibe.

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Dein Wesen/ welches mir wie andern wohlgefällt/
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Die kluge Höflichkeit/ dein unverfälscht Gemüthe/
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Das aus der Stirne spielt/ empfehlen dich der Welt/
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Und die Gelehrsamkeit ist auch von gleicher Güte.

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Von diesem Saal-
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Da du den Grund gelegt/ drauf Glück und Ehre bauen/
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Begabst du dich ins Feld/ alwo die Tapferkeit
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Bey ihren Thaten dir ließ viel Erfahrung schauen.

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Die Helden unsers Reichs bezeigten ihren Muth/
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Du aber deine Kunst/ wenn sie den Feind geschlagen.
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Denn billig sorget man vor so höchst schätzbar Blut/
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Und solche Musen kan

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Und reicht der Ehre Lohn/ der dir vorlängst gegrünet/
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Denn deine Wissenschafft/ dein wohl erfahrner Lauf/
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Hat einen

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Ich wünsche Glück darzu; und dieses noch dabey/
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Daß/ wirst du dich ins Feld nun wiederum begeben/
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Daß deine Cur sein Heil/ sein Heil dir sey das Leben.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Friedrich Hunold
(16811721)

* 29.09.1681 in Wandersleben, † 16.08.1721 in Halle (Saale)

männlich, geb. Hunold

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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