Auff der M. Tapfferkeit die eine Heerde Kühe vor Soldaten ansahen und deßwegen Lermen machten

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Christian Friedrich Hunold: Auff der M. Tapfferkeit die eine Heerde Kühe vor Soldaten ansahen und deßwegen Lermen machten (1701)

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So bald nur das Gerücht von Wand: – – kam/
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Daß etwas Volck daraus auf M – – wolte ziehen/
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So sahe man bereits ein tapfferes bemühen/
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Und wie die Helden Zahl dasselbst die Waffen nahm.
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Mit Wache ward das Schloß/ das feste/ wohl besetzt/
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Und als dieselbige ein rothes Heer erblickte/
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Von Lachen Berge her/ das immer näher rückte/
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So kuallt ein Losungs Schuß/ der Degen ward gewetzt.
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Die Trommel ward gerührt/
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Man schwur: dem
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Mit
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Und endlich kam der Feind der Vestung ziemlich nah.
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Er schlug sein Lager gleich auff einer Wiese hin.
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Doch schlagen wolt er nicht/ er gieng nur
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Und weil der
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So rieff er: M – – hat was tapfferes im Sinn.
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Denn einer Schlacht verlohnt sich jetzo wohl die Mühe.
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Wer aber war der Feind? die Wand – – Kühe.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Friedrich Hunold
(16811721)

* 29.09.1681 in Wandersleben, † 16.08.1721 in Halle (Saale)

männlich, geb. Hunold

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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