An Lycidas

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Karl Wilhelm Ramler: An Lycidas (1767)

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Wen feine Mutter unter den zärtlichen
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Gesängen heller Nachtigallchör’ empfieng,
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Wer ihr in ihren Götterträumen
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Nächtlich als Schwan sich vom Busen

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Hängt nicht erstrittne Fahnen, und Schlüssel
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Bezwungner Städte Thoren, und feindliche
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Galeerenschnäbel in Gradivens
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Blutige Tempel auf; keine Schiffe,

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Mit Künsten aller Völker, mit jeder
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Der sonnenrothen Berge, des kalten
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Der aufgedeckten Hölle wuchernd,
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Fliegen für ihn um die beiden Pole.

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Ununterwiesen wird er als Knabe schon
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Die Frühlingsbluhme singen, und froh
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Sich einen Dichter grüssen hören.
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Ihm wird die jüngste der Charitinnen,

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Die wohlbewachte Scham, sich zur Füh-
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Entbieten. Ihm wird Pallas die Wolke von
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Den Augen nehmen, dass ihr Jünger

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In Wäldern wird er einsam den Vater
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Natur verehren. Endlich, o Lycidas,
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Erwartet er, gleich eines fremden
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Mannes Besuche den Tod mit Gleich-

(Ramler, Karl Wilhelm: Oden. Berlin, 1767.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Karl Wilhelm Ramler
(17251798)

* 25.02.1725 in Kołobrzeg, † 11.04.1798 in Berlin

männlich, geb. Ramler

deutscher Dichter und Philosoph

(Aus: Wikidata.org)

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