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Verlaß einmal Elpin die Mauren, das Gedränge,
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Die eingesperrte Luft, des Sonnen-Lichtes Enge,
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Wo die bemühte Kunst des Schöpfers Werck verdringt,
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Und die Natur verkehrt in Mißgestalten zwingt:
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Komm auf das weite Land und schau’, und hör’, und fühle-
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Und rieche der Natur jungfräulich-edle Spiele,
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Die sanft, gelind und rein, in die geruhge Brust
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Gesunde Regung führt, und ungemischte Lust;
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Wovon ich jüngst gehört den Schäfer Hylas singen,
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Der an die Lindemag die Musen pflegt zu bringen.
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Jhr Gründe, fieng er an, ihr Matten, Busch, und Feld,
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O Land, das alle Lust der Sinnen in sich hält;
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Der Winter hat zweymal verderbet euer Glänzen,
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Zweymal sich euer Schooß verneut im frischen Lenzen,
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Seit daß ich euch gemißt, wiewohl ich mit dem Leib
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Bey euch vorhanden war, seitdem ein schönes Weib,
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Seit Emma mich gehabt, und mich euch gantz entzogen.
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Eur Glanz, und eure Lust war weg, sie war verflogen,
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Weil ich ihr nicht genoß; ich war in dieser Zeit
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Nicht euer, und nicht mein, von euch und mir sehr weit,
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So lang’ auf Emmens Stirn das Jungfernkränzgen blühte,
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Und Scham, der Unschuld Bild, auf ihren Wangen glühte;
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So lang’ ihr leichter Schwur bey mir Gehöre fand,
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Sie hätte mir ihr Hertz alleine zugewandt:
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Nun da nicht meine Hand, wo bleibet ihr Gewissen,
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Seit Aegons wilde Hand das Kränzgen ihr zerrissen,
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Den Gürtel aufgelößt, so bin ich wieder mein,
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So bin ich wieder eur, ihr Matten, Feld und Hain!
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Gesicht, Gehör, Geruch, Gefühle sind entbunden,
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Der Liebe schwartze Kunst zerstört und überwunden.
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Empfange dann, o Land, mich in den kühlen Raum
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Und schattenreichen Grund, wo Tann- und Fichten-Baum,
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Mit dichtverschräncktem Ast, sich fest umschliessend gatten,
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Aus freundlicher Begier in dem vereinten Schatten
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Den Gast, der sie besucht, mit Kühlung zu erfreun;
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Die Sonn’ erhizte mich, doch mehr der Emma Schein,
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Allhier ist Kühlung gnug die Glieder zu erlaben,
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Die in der Liebes-Glut sich ausgezehret haben.