Der Jgel

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Barthold Heinrich Brockes: Der Jgel (1748)

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Man findet zahm und wilde Jgel, auch ist die Gattung
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zweyerley,
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Von welchen man die eine Säu- die andern Hundes-Jgel
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nennet.
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Es nützet uns dieß kleine Thier besonders in der Arzeney,
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Indem die Galle, nebst der Leber, der Koth, die Milz,
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das Fett, das Blut,
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Zusammt des Magens innerm Häutlein oft ganz besondre
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Wirkung thut.
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Zumalen soll von einem Jgel die Asche, wenn wir ihn
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verbrennen,
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Ein kräftig Mittel seyn für die, so den Urin nicht halten
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können.
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Es ist demnach auch dieses Thier, sowohl als alle andre,
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werth,
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Daß man in ihm auch einen Schöpfer erkennt, und sel-
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bigen verehrt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Barthold Heinrich Brockes
(16801747)

* 22.09.1680 in Hamburg, † 16.01.1747 in Hamburg

männlich, geb. Brockes

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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