Zweiter Tag der Schlacht von Bautzen, am 21. Mai 1813.

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N. N.: Zweiter Tag der Schlacht von Bautzen, am 21. Mai 1813. (1848)

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Der Truppen Stellung, des Schlachtfeldes Lage
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War dieselbe fast, wie am vor’gen Tage. —
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Auf dem linken Flügel blieb stehn als erste Linie
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radowitsch,
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Sich ausdehnend von Mehltheuer bis Jenkowitz und Zieschütz,
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Auf der äußersten Linken stand
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Lissanewitsch und Uwaroff. —
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Fürst
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stehn,
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Rechts neben ihm den
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Saint Priest folgte nach,
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Stand von Rischen bis zum Blösaer Bach. —
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York stand in der Mitten
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Bei Litten,
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Rechts
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Um zu verhindern Retirade,
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Stand als Reserve
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Bei einem Ort, der Pürschwitz heißt. —
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Blücher stand wie gestern, links Klüx, rechts Ziethen,
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Roeder hatte die Reserve zu hüten.
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Hinter linkem Flügel hielt
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In Bezug auf Führung der Cavall’rie. —
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Stark besetzt war Doberschütz
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Und Plieskowitz. —
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Von Gleina bis zum Malschwitzer See
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Stand
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Seine Avantgarde stand bei Salga
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Und dehnte sich aus bis Gottamelda. —
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Von edler Kampflust sah man glühn
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Den Gardenchef, Fürst

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Der Feinde Heer
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Stand wie gestern. Er,
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Oudinot drang vor bis Groß-Kunitz
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Und stand noch bis Binnewitz. —
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Macdonald stand im Rücken von Strehla,
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Marmont im Centrum bei Burka. —
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Links ihm zur Seite stand
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Beim Ort, Nieder-Gurkau genannt. —
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Bei und hinter Klix stand
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Als Reserve die Garden und Reiterei
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Von
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Maubourg. —
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Wir hatten neunzig, der Feind hundert siebenzig tausend
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Mann. —
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Man kann
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Zahl der Todten, Verwundeten, Gefangenen schwer zählen.
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Zehntausend Mann sollten, so sagt man, den Welschen
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fehlen. —
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In aller Früh,
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Morgens drei Uhr, stellten die
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Heersfürsten des Bundes im Schlachtfeld sich ein. —
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Bei der Morgenröthe erstem Schein
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Sah auch
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Quadrat
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Eine Rede halten, wie oft er that. —
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Bei Jenkowitz später, auf der Erde liegend, Er dejeunirte,
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Während eine Granate über Jhm parabolirte
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Und rumpirte. —
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Dann verweilte Er ganz nah
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Bei Nieder-Kaina,
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Um zu beobachten die Bewegung des
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Er sprach dabei
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Mit Fürst
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Der trug Neufschateller Heerkleidung heut. —
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Die Krieger des Bundes und der Franzosen
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Sahn den ganzen Morgen sich an. — Es kosen
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Beide mit einander, indem sie begrüßen
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Sich mit verschied’nen Kanonenschüssen. —
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Nicht auf
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Sondern der Schlachtordnung — spielte Geschütz. — Fest zügeln
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Sah man das Centrum durch
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Weil der Angriff zu mörderischer Art
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Wäre gewesen,
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So lange
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Die Umgehung zu vollführen, —
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Dieselbe nicht schon im Stande war zu effektuiren. —
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Saint Priest und Eugen
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Griffen sich an auf Daranitz Höhn.
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Kartätschen flogen. — Oft mußte man wischen
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Rein der Kanonen
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Sah man eine Partei nach der andern
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Wandern. —
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Mit achter Russischer Division wußte brav sich zu wehren
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Oberst
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Jm gefahrvollsten Moment
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Sandte Prinz
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Er selbst folgte als Convoi
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Mit der Division
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Zum Vortheil der Russen entschied sich hier Kampf —
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Da plötzlich im dichten Pulverdampf
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Kam von Fürst
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Der brachte
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Des Inhalts: er wolle senden einen Theil
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Seiner Truppen ihm, dem bedrängten Gefährten zum Heil. —
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Prinz
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Zwei Regimenter ab, brach auf
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Dann mit fünf andern in eigner Person. —
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Unterdessen hatte
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Anderweitig erhalten Soutien.
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Wiedererkämpft ward das Terrain
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Von Mehltheur. — Sieger
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Blieben auf diesem Flügel die Russischen Krieger.
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Auf dem rechten
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Flügel wich ab hiervon das Fechten. —
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Nämlich auf diesem Flügel, hier,
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Hatte
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Jhm selbst zugehörenden Divisionen,
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Unter dem heftigsten Feuer der Kanonen,
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Den Uebergang über Spree bei Klix erstritten. —
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Unterwärts hatte die Spree überschritten
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Beim Orte Leichnam:
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Napoleon
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Sandte an
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Einen Zettel, geschrieben mit Stift von Blei;
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Es hieß drin:
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Um zehn Uhr, dahin gehe des Kaisers Verlangen. —
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Nun war
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Nach der Richtung von Beititz in Bewegung. —
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Barclay setzte dem Angriff entgegen Damm,
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Dessen ungeachtet nahm ein Beititz Division
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Den Verbündeten konnte dies bringen große Gefahr,
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Weil hierdurch war
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Die Verbindung zwischen
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Durchschnitten.
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Blücher sah sich hierdurch im Rücken bedroht! —
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Er,
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Eilte herbei, später auch
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Beider Hülfe sich thätig erweist.
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Major
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Daß er vom Feind schon die Augen sah.
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So konnt’ Letzt’rer nicht prorumpiren
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Und sich auf Ebene deployiren. —
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Eine
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Kam ebenfalls zur Verstärkung. —
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Einige Zeit später
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Folgte Gen’ral
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Der Genannten festem Zusammenbleiben
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Gelang es
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Ney,
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Wie ruhmwürdig derselbe gewiß sonst sei,
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Beging den militairischen Schnitzer,
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Daß er dem
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Und, zumal als dieser aus Beititz geschlagen,
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Unterließ schnell neuen Angriff zu wagen. —
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Ney verlor dadurch viertausend Wunde,
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Außerdem eine kostbare Stunde,
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In der, jetzt darf man’s wohl offen gestehn,
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Blücher's Umwicklung konnt' vor sich gehn. —
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Von Buchwald
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Kamen hierauf bald
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Lauriston's Schaaren. —
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Wie wir auch oben schon erfahren,
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Ueberschritt
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Er kam
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Sodann nach Brösa. —
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Brösa und Gottesmelda
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Mußte trotz Feuern von starkem Geschütz
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Aufgeben
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Maison eroberte von Klix
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Aus, zwischen zehn und elf Uhr, Malschwitz,
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Wandte sich sodann nach Pliskowitz
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Und nahm es gleichfalls gegen 2 Uhr in Besitz. —
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In Doberschütz
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Behauptete sich Major
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Mit Tapferkeit, das läßt ihm selbst Neid.
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Man sah ihn fest und ritterlich stehn,
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Bis ihm erst Ordre ward, rückwärts zu gehn.
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Durch die Thaten am Vormittag
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Hatte
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Der vom Centrum ausgehen sollte, vorbereitet. —
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Marmont und Bertrand schreitet
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Vor.
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Des
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Der so eben genannte Theil der Armee
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Geht bei Nieder-Gurkau über die Spree.
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Blücher von links, rechts und vorn angegriffen war,
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Selbst seinem Rücken droht Gefahr.
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Es schien
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Als wenn das Feuer seiner Batterien
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Den Feind hielte in Zaum.
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Doch währte dies dreiviertel Stunden kaum,
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Da hatten die Russen, Kampfgenossen
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Preußens, ihr sämmtliches Pulver verschossen.
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Brigade
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Doch auch sie wich der Kraft, die ihr überlegen.
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Schwer verwund’t ward
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Getroffen ward
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In immer dichtern engeren Kreisen
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Langen an mit tödtendem Eisen
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Napoleon's Massen. —
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Morand muß Spree verlassen.
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Lauriston kommt drohend herbei von Buchwald,
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Nach Barsankwitz
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Zu fich redet
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Ich muß die bisher’ge Stellung aufgeben,
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Zurück muß ich gehn, es schmerzt mich unsäglich.
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Zu Hülf’ mir zu eilen, ist, weiß ich, unmöglich! —
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Doch
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Kommt helfend herbei. Indessen anjetzt
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Ist Hülfe zu spät. Er sieht retiriren
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Blücher, von Kreckwitz Höh'n Feind kanonieren.
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Drei Uhr schlug’s. — Man kam überein,
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Daß Rückzug muß angetreten sein.
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Es geschah derselbe mit stoischer Ruh,
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Der Feind sah bewundernd ganz nah dabei zu.
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Um den Abmarsch zu decken: Steh’ fest, linker Flügel,
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Zur Rückendeckung! — Verhängt sei der Zügel,
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Spreng’ vorwärts, Du Russische Cavallerie!
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Du sämmtliche reitende Artillerie! —
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Gen’ral
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Hält ab so, daß nachsetzt mit Schnelligkeit Feind.
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Rückwärts geht
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Jhm schließt sich an
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Barclay dirigirt sich über Groditz.
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Dort stellt noch einmal auf Höh’n
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Hinderte so, daß nicht etwa im Lauf
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Früher als er, in Weißenberg sei:
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Ney. —
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Kleist
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Führte
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Preußens Fahnen weh’n
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Auf Würschen’s Höh’n. —
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Von
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Bis gegen Abend sich
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Fest stand Reg’ment
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Bei Weißenberg nahmen die Preußen Biwacht.
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Gefangen war Keiner, auch fehlt’ kein Geschütz,
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Genüber von Würschen nahm
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Der Russe in Ordnung sich retirirt,
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Von
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Standhaft ficht Letzt’rer (Preuß’ zollt ihm Applaus!)
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Und Hauptcorps aus Engpaß sich wickelt heraus. —
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Nach Hochkirch und Löbau geht vorwärts man jetzt,
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Saint Priest als Nachhut Steindörffel besetzt.
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Zu Mengelsdorff ruht
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Friedrich Wilhelm zu Reichenbach sorgend noch
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wacht.
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Zu Purschwitz mit Garden da blieb
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Vorm Schlafengeh’n rief er: Es ist doch sehr hart,
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Nicht Erfolg, nicht Gefang’ner durch Metzelei heut!
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Keinen Nagel wollen mir lassen die Leut’!

([N. N.]: Erinnerungen eines freiwilligen reitenden Jägers aus den Kriegsjahren 1813–1815. Berlin, 1848.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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