32.

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Friedrich Rückert: 32. (1837)

1
Mein Sohn, sieh an den Hirsch! wie edel, schön und groß,
2
Und doch wie voller Furcht und alles Muthes bloß!

3
Die Waffe des Geweihs kann seine Furcht nicht mindern,
4
Die Zinken dienen nur ihn auf der Flucht zu hindern.

5
Er kann auf seinen Feind nicht wenden ihre Schärfen,
6
Und dem Ausreißer gleich sie nicht einmal wegwerfen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Rückert
(17881866)

* 16.05.1788 in Schweinfurt, † 31.01.1866 in Neuses

männlich, geb. Rückert

deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist (1788–1866)

(Aus: Wikidata.org)

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