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Theurer Graf! die Bruder-
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Reget in uns zarte Triebe.
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Freude quillt aus unsrer Brust
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In der Herrenhuter Lust,
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Theure Brüder! eure
Liebe
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Zündet meine lauen Triebe,
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Und erweckt in meiner Brust
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In die Lust, die viele Brü-
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Und viel Schwestern unsre
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An dem Tage sich gemacht,
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Da dich GOtt ans Licht ge-
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Dessen Denckmahl sie ver-
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Und mit Lob in GOTT ge-
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Treue Liebe wünscht, ihr Leben
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Für den Bruder hin zu ge-
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Wünschet, daß ihm ieder Tag
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Lauter Jahre werden mag.
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Jhr ist viel daran gelegen,
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Daß ein Bruder langen Se-
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Der durch viele Jahre dringt;
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Auf das arme Zion bringt;
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Weil ihr manches Heyl ver-
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Wenn ein Held zu früh ver-
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Zion ist gantz angst und
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Daß die Bösen all zu lange,
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Jhm zum Hohn, im Wege stehn
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Und mit grauen Haaren gehn.
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Zion wünschet seinen Schaa-
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Knechte, mit viel hundert Jah-
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Daß es nicht bey dunckeln
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Fast verlassen müsse seyn.
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Die Gemeinschaft Märckscher
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Und der Schwestern, welche
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Der wahrhaften Zions-Macht,
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Die dem HErrn ihr Hertz ge-
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Durch diß Blätgen zu er-
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Und ihr Creutz-Fest mit zu
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Was ist nutz an meinem Leben?
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Was hat mir der HErr ge-
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Das nicht einen ieden Tag
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Andern Brüdern werden mag?
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Wem ist mehr daran gelegen,
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Als dem JEsu, der den Se-
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Der die Ewigkeit durchdringt,
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Selber auf sein Zion bringt?
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Wenn ist ihm ein Werck ver-
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Wenn ein Knecht zu früh ge-
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Daß er selber allzu lange
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Solte unter Mesech stehn,
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Und in Kedars Zelten gehn:
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Aber ach! die armen Schaa-
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Deren Narrn von hundert
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Brauchen oft vom Gnaden-
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Länger angeblickt zu seyn.
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Zion braucht zu seinen Strei-
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Muntrer Streiter, lange Zei-
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Zions Kinder! könnt ihr be-
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Und im Geist zusammen tre-
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Ach! vergeßt einander nicht,
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Jeder braucht des andern
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Schliesset euch fein fest zusam-
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Nährt einander eure Flam-
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Gießt in eure Lampen Oel,
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Pflegt einander Leib und
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Hegt zusammen euer Feuer:
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Jedes Leben ist sehr theuer.
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Seufzet für der Brüder Leben:
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Beten kan auch Jahre geben.
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Wünscht euch ieden Augen-
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Nur um Zions willen Glück,
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Freut euch, hüpfet, wenn ihr
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Daß der Brüder Jahr ver-
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Daß GOtt denen, die ihr liebt,
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Wieder eins zum besten giebt.
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Feyert für einander Feste:
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Bruder-Liebe thut das Beste.
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Herrenhut singt Freuden-
Lieder,
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Und ermuntert andre Glie-
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Jesus braucht zu seinem
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Kleine Kraft: zwölf Stunden
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Wird vor iemands Kraft ge-
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Und dem HErrn ans Hertz ge-
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So stirbt der gewißlich nicht,
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Sondern stärckt sein Lebens-
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Denn, wo zwey und drey zu-
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Tragen ihrer Wünsche Flam-
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Rührt das süsse Fürbitt-Oel,
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Gottes Geist, und Leib und
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Hohlet neue Glut zum Feuer,
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Und macht unsre Tage theuer.
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Aber, ob der Brüder Leben
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Fortgang oder Ziel zu geben,
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Zeigt des Geistes Wunder-
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Uns zu einem grossen Glück;
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Wen er treibt, der wird er-
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Aber, wer die Jahre meh-
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Länger, als es GOtt beliebt,
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Und ihm GOtt die Bitte giebt,
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Lerne an Hiskias Feste,
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Ob die eigne Wahl die beste?
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Herrnhut! höre doch die Lie-
der
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Deiner auserwählten Glie-
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Ja, wir stimmen auch mit ein.
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Uns ist auch daran gelegen:
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Unser ist auch euer Segen,
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Dessen Liebe ihr ge-
nießt.
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Sein Geburts-Tag muß uns
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Wegen Zions, wohl gefallen.
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Theurer Graf, und lieber
Bruder,
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Nimm mit neuer Kraft dein
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Welches du mit leichter Last,
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Und mit Lust, in Händen hast.
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Dieses Jahr bringt neue Kräfte
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Neuen Durchbruch und Ge-
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Die in deinem Schiflein sind,
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Als ein früh berufner Strei-
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Mit den Jahren immer wei-
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Stimm in ihr Gethöne ein!
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Uns ist an Berlin gelegen:
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Unser ist auch euer Segen,
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Der von euren Brüdern fließt,
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Sein Genesen wird uns al-
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Wegen Zions, wohl gefallen.
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Asimann; du geliebter Bru-
der!
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Nimm mit neuer Kraft dein
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Welches du, als Christi Last,
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Willig angefasset hast!
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Auf, erfrische deine Kräfte,
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Treibe deines Herrn Ge-
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Nord-Wind und der Mittags-
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(die der Schiffer-Pferde sind,
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Schwängern Gärten, härten
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Fördern deine Triebe wei-
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Ach! wir sehen zu von ferne,
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Daß, wer unterm Creutze
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Dein Geburts-Tag stärckt das
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Daß die Thür noch weiter offen
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Durch dein Ringen werden soll,
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Denn dein Maaß ist noch nicht
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Würcke nur getrost im Lichte
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Noch in Zion edle Früch-
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Jedes Jahres neuer Lohn,
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Und dein steter Sieges-Thon.
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Erndte Freude aus dem Wei-
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Daß die Garben voll erschei-
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Freue dich in deinem
GOtt
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Zürnen auch der Mutter Kin-
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Bleibst du doch ein Uberwin-
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Ach! wir sehen es von ferne,
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Christi Creutz-Panier noch
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Dieses stärcket unser Hof-
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Daß noch manche Thüre offen,
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Daß es besser werden soll,
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Und die Tische noch nicht
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Ach! es zeig am Abend-Lichte
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Christi Schmach sey, eure
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Christi Wille euer Lohn,
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Christi Gnade euer Thon,
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Menschen-Lob sey euer Wei-
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Denn das bringt beym Reichs-
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Uns vor unserm HErrn und
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Gantz gewiß in Schand und
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Richten uns der Mutter Kin-
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Als die Censores noch derer grösten Helden und Jmperato-
ren Handlungen beurtheilen und richten durften, da stand
es gut um Rom. (So thät Rom dem Uber-
winder.)
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Engel, der das Räuchwerck
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Das aus unsern Beten glim-
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Dessen Hand zu GOtt es bringt.
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Wenn der Rauch hinaufwärts
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Nimm, und trage die Bewe-
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Mit vermehrter Altars-Glut,
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Von Berlin nach Herrenhut:
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So kömmt unsre Zahl der Väter
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Auch mit ihrem Wunsch nicht
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Priester! der kein Ende nim-
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Deß Gehorsam Segen bringt,
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Hertz, der ewgen Liebs-Bewe-
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Komm auch über uns in Re-
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Zeitige durchs Wortes Glut,
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In Berlin und Herrenhut,
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Lehrer, Könige und Beter,
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Diese früher, andre spä-