D. Z

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Christian Friedrich Hunold: D. Z (1702)

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Hier liegt mein Hertz/ und spricht/ ich bin besieget/
2
Hier beut mein Geist sich dir zum Sclaven an.
3
Die Freyheit hat mich nicht so sehr vergnüget/
4
Als da du mir die Fessel angethan.
5
Wer mich befreyt/ sucht mein Verderben/
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Es ist nur Sterben
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Mein löse Geld.

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Die Dinstbarkeit/ die ich so willig Leide-
9
Ist viel zu schön/ daß jemand loß begehrt.
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Mein edles Joch ist weicher Sammt und Seide/
11
Die Ketten sind des besten Goldes werth.
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Das Sclaven Hauß der holden Plagen/
13
Ist kurtz zu sagen/
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Mein Paradieß.

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Es mag die Welt ihr Jubel-Fest begehen/
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Es ruffe Rom die freyen Zeiten aus.
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Ich will bestrickt/ und stets gebunden stehen
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Es sucht dein Knecht bey dir sein Sclaven-Hauß
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Mein keusches Hertz/ so dir verbunden/
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Rufft alle Stunden/
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Ach zweiffle nicht.

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Du solt mein Kind allein dieselbe bleiben/
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Von der ein Winck mir gleich befehlen kan.
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Es soll mich nichts von deiner Seite treiben
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Es fasse mich gleich Todt und Unglück an:
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Es wird die Treu doch nicht gebrochen/
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Die ich versprochen/
28
Das schwer ich dir.

(Hunold, Christian Friedrich: Die Edle Bemühung müssiger Stunden. Hamburg, 1702.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Christian Friedrich Hunold
(16811721)

* 29.09.1681 in Wandersleben, † 16.08.1721 in Halle (Saale)

männlich, geb. Hunold

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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