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Als ich mich, was der Mensch, einst in Ge-
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Fiel mir die Antwort ein: Er ist ein
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Der lebt und etwas will, das er doch
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Wenn ihm Gelegenheit, das was er wünscht, be-
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Wie mancher wünschet sich, das Ende aller Noth,
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Wenn ihm ein Unglük plagt, den fürchterlichen Todt;
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Und wenn derselbe komt; so will er gern entfliehen,
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Und sich des Schiksals Macht, fast mit Gewalt
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Wie mancher wünschet sich die Herrlichkeit zu sehn,
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Die Sehnsucht die er zeigt, in seinen Wunsch und
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Gott ist uns unsichtbar, das weis ein jeder woll,
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Und wenn ein sterblich Aug denselben sehen soll:
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So muß er sichtbarlich die Vollenkommenheiten,
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Als Strahlen seines Lichts, in seinem Werk aus-
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Das hat er ja gethan: Jhm zeigt die ganze Welt,
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Wer sieht die Kreatur woran er abgedrükket,
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Darin man seine Größ, als Spiegeln, klar erblikket
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In solcher Absicht an? die wenigsten thun das,
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Sie leben in der Welt, sie sehn ohn Unterlaß
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Derselben Schönheit an, und denken nur dabei,
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Daß dieses alles da, dieweil es ist so sei.
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Wär ihr begierger Wunsch so brünstig als man meinet:
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So suchten sie ihn da, wo uns sein Bild erscheinet.
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Ja! Menschen! sagt mir nicht; das ist ein falscher
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Jhr wolt die Quelle sehn, ich weise euch den Flus
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Der nur daraus herstammt; Ich will nicht wieder-
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Ich will euch lieber noch dies zum Beweise geben:
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Wer einen Endzwek wünscht, der nimmt die Mit-
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Jhr wolt die Gottheit sehn, die keiner sehen kan,
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Als wer sich recht bestrebt ins Himmelreich zu gehen,
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Wo mit verklärten Aug sein ewigs Licht zu sehen.
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Ist euer Wandel stets nach diesem Ziel bemüht,
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Dabei ihr euch der Welt, und ihrer Lust entzieht?
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Prüft eur Gewissen recht, und last ein Urtheil fällen;
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So wird die Warheit klar von diesem Saz erhellen.
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Jhr wünscht und wolt doch nicht; ihr geht nach
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Und wolt ins Morgenland, nach euren Wunsch
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Ist nun ein solcher Mensch, kein Wiederspruch zu