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Ich sah zur kalten Winters Zeit, da
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Schnee und Reif die Erd bedekt,
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Wie sich der Bäume grüne Zier, in ih-
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ren Knospen noch verstekt;
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Fürnemlich fiel mir ins Gesicht, ein
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Kirschbaum, und aus dessen Zweigen
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Fand ich in wollgeorndter Reih, ein Hauffen klei-
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Mein Vorsaz war bei diesen Sehn, mit Andacht
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In einer jeden Jahres Zeit zu schaun, des Baums
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Der holde Frühling kam heran, und durch den Schein
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Ward Frost und kalte Lufft verjagt, der Schnee wie
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Die frischen Säfte der Natur, der Bäume neu
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Die vorher wie erstarrt im Frost, erwärmet durch
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Die drangen mit belebten Lauf, die dorren Knos-
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Und die darin gefaltne Frucht, mit Milch zu nährn
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Sie quoll in ihren engen Raum, bis sie im Wachs-
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Sich schikte zur Entwikkelung, und ihre Knospen
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Das zarte Keimchen ging heraus, aus seiner schnell
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Kam glüklich zur Geburth hervor, war ähnlich ei-
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Das noch in seinen Windeln liegt; es blühete der
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Und nach den kurzen Lauf der Zeit, bracht jeder
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Da ward der Baum sehr schön geziert; mit röthlich
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weissen Schmuk bekränzet
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Dabei in jeden Mittelpunkt, ein Heer von gelben
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Wie Zitter Nadeln anzusehn, die von bestrahlten
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In unsern Aug polirtes Gold, bald helle Edelstein-
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Ward vorher zu der kalten Zeit, der Baum in weis-
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So stand er ganz verändert jezt, mit weissen Blü-
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Für deren zarten Farben Schein, des Schnees
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Weil dieser Blüthen Lieblichkeit, das Aug mit hel-
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So kränzet, sprach mein reges Herz, der Schöpfer
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Wie bald der Finger weiser Macht, bei warmen
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Schein und sanften Weste
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Den Pflanzen Reich das Leben giebt. Was vor Ver-
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wandlung wird entstehn,
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Wenn unsrer Körper Hülsen dreinst, aus ihren
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schwarzen Gräbern gehn?
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Jm Glanz der Ewigkeit verhüllt, sich im verklär-
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Bespiegeln an der GOttheit Schein, und deren
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Wie thöricht ist der Aberwiz, der es vor unver-
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Daß unser Zustand anders sei, wenn wir in jener
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Weit über Sonn und Mond gesezt, von aller Aen-
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Und wie im ewgen Frühling blühn, zu einer ew-
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Die Wandlung eines Baums zeigt schon, was
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Gottes weise Allmacht kan,
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Und darin sieht des Glaubens Aug, ein Bild von
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Daß sich der Baum gar oft verkehrt, rührt von
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des Schöpfers weisen Willen,
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Der mit des Wechsels Unbestand, will unsre Lust
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Die Zeit bringt stete Aenderung, das lehrte mich
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Den ich im Kurzen nicht gesehn; drum kannte ich
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Als ich ihn wiederum ansah; der weiße Schmuk war
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Der Schöpfer hatte ihn verkehrt; mit grünen Laub-
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Ich dachte bei mir selbsten nach, warum die weise
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Anstat der weisen Unschulds Tracht; der Hofnung
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Dem Kirschstamm wieder angethan? Mir deucht die
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Aendrungs volle Puzzen,
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Die machen unsern Sinn vergnügt; und sind den
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Kirschen selbst zu Nuzzen.
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Das weise All, gönnt unsern Aug, auch immer neue
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Und da es Aendrung immer liebt, wie er von An-
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So ist der Schauplaz dieser Welt, bald so, bald
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anders ausgeschmükket;
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So hat er uns zur Augenlust oft die Maschinen
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Und andre wieder vorgekehrt; die uns durch weisser
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Die Augen zwar mit Glanz erquikt, den Strahl
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dabei doch blendend macht:
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So wird durch dieses sanfte Grün, das Auge wie-
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Wie jeder der ins Grüne schaut, aus eigener Er-
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Als ich dies grüne Laubwerk sah, der Hofnung ste-
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Dacht ich daß nun allmählig auch, die Kirschen Zeit
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Der Ansaz kam auch schon hervor, der unter Blät-
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tern schön verstekket,
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Und vor der rauhen Frühlings Luft, als wie mit
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einem Schirm bedekket.
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Und da bekam der Kirschen Baum, auch wieder ei-
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Die wollgeformte grüne Frucht, die schmükte seines
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Mit hangenden Smaragden aus, die von der Son-
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Ein achtsam Auge recht vergnügt, das Herz zu ih-
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Wie wunderbarlich scheint es nicht, das diese zar-
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In ihren Wachsthum sich vermehrn, und Früchte
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Wie sich ihr zarter Nahrungs Saft, so reichlich
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durch die Reiser seiget,
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Und durch den Trieb stets weiter dringt, bis zu der
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Stiele Röhren steiget,
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Und endlich in die Beer ergiest. Wer kan dies al-
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Und nicht durch regen Andachts Trieb, des Schöp-
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fers Wunderwerk erhöhn?
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Wenn diese Kirschen ihre Größ, durch himmlisches
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So sieht man die Veränderung, da jede wieder an-
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Nachdem der Sonnenstrahl sie färbt, der sie zugleich
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Wenn seines Feuers strenger Guß, die überzogne
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O! welch ein Anmuths voller Blik! da sieht man
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Als schöne Kronen der Natur, in durchgeklärter
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Jhr Menschen! die ihr euch erfreut, ob dieses fro-
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hen Kirschbaums Schein
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Denkt doch mit Andacht dieses nach: Wie gütig
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muß der Schöpfer sein,
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Der uns mit solcher Lieblichkeit; so Auge, als Ge-
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Und diesen rothen Nectarsaft, in schönen Schalen
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Die Wunder Güte labt den Mund, sie nährt da-
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Wenn er mit Andacht nur erwegt, aus was vor
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Quellen dieses fleust,
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Das uns so viel Vergnügen bringt, daß Aug und
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Zunge sehen, schmekken,
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Dies alles muß uns den Begrif, von einer weisen
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Als mir der Kirsch Baum dies gezeigt, und seine
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Da kam des Sommers Hiz und Brand, die sei-
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ne Blätter dürr gemacht;
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Der Herbst der grün in gelb verkehrt, veränderte
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Des Laubes grün gefärbte Tracht, in lauter gelb
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Dies Herbstkleid kam mir in der Fern, als schöne
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Drum sprach ich bei mir selbst,
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wie oft verwandelst du die Zier,
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An einen solchen Baum, der weiß, denn grünn,
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denn wieder gelb gekleidet,
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Der Augen rege Neubegier, mit wandelbahren
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Doch endlich kam die Zeit herbei, da dies verän-
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Der Blätter gar im Wind verflog, und in der Er-
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Da ward der Kirschbaum wie zuerst, da seine schö-
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Zu einer rauhen Winters Zeit, in seinen ersten
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Der Stamm war kahl, die Zweige glatt, die Rei-
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ser waren durch den Norden,
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Und seinen stürmerischen Braus, zu dürr gesognen
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Dies kam mir als ein Sinnbild vor, von unserer
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Wir wachsen in dem Frühling auf, wir blühen wie
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Wenn uns der Jugend Schönheit ziert, wir neh-
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men ab mit unsern Jahren,
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Das Blut des Lebens Saft erstarrt, bis wir zur
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Doch wie am Kirschbaum wiederum, der Knospen
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Wenn dessen Früchte abgestreift, und seiner Blät-
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So zeigt des Glaubens Zuversicht, daß wenn gleich
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Wir doch im Tode wiederum, durch