Die Weisheit GOttes bei dem mannigfaltigen Arten der Geschöpfe

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Johann Justus Ebeling: Die Weisheit GOttes bei dem mannigfaltigen Arten der Geschöpfe (1747)

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Wer diese Welt beschaut, der Kreaturen
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Heer,
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Darin sich bildend zeigt des grossen
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Schöpfers Ehr:
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Der sieht wie seine Macht zu dem be-
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quemen Leben,
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Uns allerlei Geschöpf zum Ueberflus gegeben.
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Man überrechne nur die ungezählte Zahl
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Der Sternen welche dort an blauen Himmels Saal,
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Mit Schimmer vollen Glanz, in Millionen prangen,
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Und nach dem Augenschein, nah bei einander hangen.
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Man denke dabei nach, was in der Tieffen Grund,
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Durch ein Vergrössrungs Glas uns noch wird wei-
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ter kund;
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Und was uns vor ein Heer, noch in der Höh ver-
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stekket,
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Die noch kein Ferne Glas den Forschern hat ent-
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dekket.
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Man sehe auf die Erd, was vor ein Mannigfalt,
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Entwikkelt sich dem Aug, an Art und an Gestalt,
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Theils an Lebendigen, theils todten Kreaturen,
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Auf Bergen, in dem Thal, in Wäldern, auf den
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Fluren.
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Wie viele Arten sind im Thiere Reich zu sehn,
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Die theils auf Erden sind, theils fliegen in den
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Höhn:
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Wer hat aus aller Welt, die Vögel überzählet,
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Die
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wählet.
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Wie mannigfaltig ist, die unterschiedne Art,
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Die unter ein Geschlecht, geordnet und verpaart.
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Wie viele Fische sind an Arten und Gestalten,
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Die sich im Meer und See, in Flus und Teich
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aufhalten?
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Wie viele Thiere sind, die in dem grünen Wald,
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Die Berge und Gebüsch erwählt zum Aufenthalt,
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Die unterschiedlich doch, an ihren Bildungs-Zei-
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chen,
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Und wegen der Natur nicht völlig zu vergleichen?
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Das sieht man ebenfals, auch an dem zahmen Vieh,
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Das auf dem Anger geht, und mit der süssen Müh,
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Zu unsrer Nahrung sich, im Klee und Grase nähret,
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Und dadurch unsre Kost uns woll gekocht, bescheret!
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Es giebt uns
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Die er in Milch und Fleisch, uns dadurch zubereit,
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Auch von verschiedner Art, daß sie verschieden
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schmekken
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Und nicht durch einerlei den Ekel uns erwekken.
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Man sehe abermahl die vielen Bäume an,
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Die man im Pflanzenreich verschiedlich finden kan,
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So unterschiedlich sie, sind auch die schönen Früchte,
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Und geben dem Geschmak veränderte Gerichte.
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Bewundrer der Natur! die ihr die Gärten baut,
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Und Blumen mancher Art zu eurer Lust anschaut,
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Jhr merkt bei ieder Blum, an Farb und an Gestal-
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ten,
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Daß sie dem äusren Schein, auch nicht stets gleich
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zu halten.
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Jhr findet, daß die Hand, die alles hat gemacht,
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In eine iede Art auch neuen Schmuk gebracht:
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Die eine blüht im Roth, und ist doch weis gerän-
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dert,
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Die andre wiederum getüpfelt und verändert;
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Die eine ist gezakt, die andere ist rund,
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Die eine ist gestricht, die andere ist bunt,
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So wunderbar gesprengt, daß wir in einen Garten,
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In neuer Aenderung, stets finden neue Arten.
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Wenn ich dies alles seh; so denk ich oft dabei,
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Warum in der Natur es so verändert sei.
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Warum der Schöpfer uns, zum Unterhalt im Le-
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ben,
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So viel und mancherlei, zu unserm Nuz gegeben?
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Mir deucht des Schöpfers Güt hat uns dadurch
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gezeigt,
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Daß seine Vaterhuld den Kindern recht geneigt,
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Da er so mancherlei dem Menschen vorgesezzet,
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Das zur Erhaltung dient, das ihren Sinn ergözzet.
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Die Weisheit hat darum, so vieles vorgelegt,
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Daß wenn wir ein Geschöpf zu seinem Preis er-
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wegt,
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Wir wieder andre sehn, die uns zu gleichen Pflich-
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ten,
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Des Schöpfers weise Macht und Gütigkeit berich-
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ten;
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Sonst würden wir gar bald uns daran müde sehn,
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Wenn nicht die Neubegier könt immer weiter gehn.
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Sonst würden wir nicht stets der Welt vergnügte
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Auen,
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Wie wir doch schuldig sind, zu
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beschauen.
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Wir leben in der Welt, die einen Schauplaz gleicht,
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Worauf ein ieder Blik uns neue Wunder zeigt,
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Wir finden immerhin noch nie bemerkte Sachen,
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Die unsre Schläfrigkeit auf solche achtsam machen.
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O! Brunquell alles Lichts! wie weise ist dein Rath,
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Der zu der Menschen Woll, so viel erschaffen hat,
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Dadurch die rege Brust bei wechselnden Vergnü-
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gen
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Des Ekels Wiedrigkeit so glüklich kan besiegen.
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O! möchte deine Güt, die unsre Sinnen rührt,
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Und die uns immerhin, dich zu betrachten führt,
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Das schläfrig träge Herz, dich zu verehren lenken,
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Damit wir beim Geschöpf an ihren Schöpfer den-
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ken.
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Wenn deine weise Macht nicht diesen Zwek erhält:
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So sehen wir umsonst den Schauplaz dieser Welt;
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So ist so vielerlei vor uns umsonst erschaffen,
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Wie wird der Höchste nicht, die Trägheit hart be-
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straffen?
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Ermuntre unsern Sinn, daß wir zu jederzeit,
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Wenn wir die Welt ansehn auch deine Herrlichkeit;
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Du hocherhabner
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ren,
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Und durch die Kreatur auch deinen Ruhm vermeh-
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ren.
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Gib, daß dasienige, was uns mit Glanz und
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Pracht,
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In helle Augen fällt, und dadurch sichtbar macht,
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Uns diene deinen Ruhm dabei auch zu erheben;
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Gib daß dasienige, was du uns sonst gegeben,
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Allein zu deiner Ehr, auch werde angewandt;
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Wird durch das Sonnenlicht, ein heilig Feur ent-
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brannt:
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So gib daß die Geschöpf im Unkreis dieser Erden,
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Jm freudigen Genus bei uns zum Opfer werden.
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Gib, wenn die Zunge
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schmekt,
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Daß unser Hertz dadurch auch werd zum Dank er-
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wekt;
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Und wenn ein süsser Dunst, in unsre Nasen hau-
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chet,
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Daß er ein Weihrauch sei, der
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chet.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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