Der Frühling

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Christoph Eusebius Suppius: Der Frühling (1749)

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Der Frühling eilt herzu mit schnellem Lauf,
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In einem leisen Schritt durchstreift er ganze
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Er löset die gestrengen Bande
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Des Winters bloß mit seinem Oden auf,
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Und unter seinen lauen Füssen
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Beginnen Blumen aufzuschiessen.

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Die Welt wird aufgeräumt, und manche Fluhr
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Wird wiederum geschickt zu einem Schäfertanze,
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Mit einem grünen Myrthenkranze
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Schmückt sich auch selbst die Mutter der Natur!
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Und ohnerachtet ihrer Jahre
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Bekommt sie wieder blonde Haare.

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Indem der Lenz bey uns fürüber zieht,
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So fänget alles an, von neuen aufzuleben;
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Der Vogel scheint indeß zu beben,
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Er wiederholt das halbverlernte Lied,
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Und läßt sich, selbigem zu Ehren
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Mit überhüpften Noten hören.

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In Ställen wirkt ein unsichtbarer Trieb,
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Das träge Vieh erwacht, u. schreyt mit neuem Muthe,
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Es fühlt ein Wallen in dem Blute,
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Und hat nicht mehr die vollen Krippen lieb,
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Mit einer sehnsuchtsvollen Freude
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Sieht es sich um nach neuer Weyde.

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Der Ackersmann läßt seine Hütte leer,
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Worinnen er bisher dem Feuerherde nahe,
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Sich fast mit Widerwillen sahe,
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Und bessert schon sein halbverrost Gewehr,
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Damit, den Frühling zu vergnügen,
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Die Aecker wieder umzupflügen.

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Der Schäfer winkt der blonden Schäferin,
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Die Heerden treiben sie nach abgelegnen Auen,
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Da ohngehindert sich zu schauen,
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Die Liebe führt sie beyderseits dahin,
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Als Hüter ihrer keuschen Jugend
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Begleitet sie ein Heer der Tugend.

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Und wie? was reizt denn wiederum bey mir
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Der holden Poesie fast abgelebte Triebe?
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Bist du es etwa selbst, o Liebe!
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Kommt überall das junge Jahr mit dir?
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Und da ich Helden will besingen,
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Hör ich die Leyer zärtlich klingen?

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Ach Kind! o Freundin! weckt mich deine Hand?
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Ruft mich dein milder Ernst aus einem langen Schlafe
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Verdient mein Herze deine Strafe?
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Worinnen du dein Feuer angebrannt?
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Und muß mich Chloens Reiz entzücken,
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Die Spröde kehrt mir ja den Rücken!

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Ach! warum stirbt mit Chloris Zärtlichkeit,
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Mit ihrer Jugend Pracht nicht alle mein Verlangen!
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Ist mir der Winter nur vergangen,
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Entweicht mit ihm so manches Herzeleid,
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Um neuem Kummer Raum zu machen,
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Bevor ich wieder lerne lachen?

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O Frühling! Schönster! ich beschwöre dich!
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Des Jahres bunter Sohn! du holder Freund der Ju-
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Dein Reiz entzünde Chloens Tugend; (gend,
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Wo dieses nicht, wohlan, verjünge mich,
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Komm mir mit deinem Schmuck entgegen,
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Damit wir uns gefallen mögen.

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Und du, o Liebe! Mutter der Natur!
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Die ich voll Inbrunst itzt zum erstenmahl besinge,
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Laß zu, daß mir mein Wunsch gelinge;
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Ach! leite sie zu meiner besten Fluhr,
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Wohin ich mich voll Sehnsucht lege,
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Wenn ich den Lenz zu grüssen pflege.

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Dorthin, wo Klee, wo gelbe Blumen schon
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Für sie, das liebe Kind, für meine Cloe blühen,
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Wo niedere Violen glühen,
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Wohin mich oft der Leine sanfter Ton
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Zu stiller Unterredung leitet,
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Wenn sie gemach vorüberschreitet.

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Ich will voraus! und mein entzückter Geist
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Soll euch erst ganz allein, ihr grünen Auen, grüssen,
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Die ich so lang entbehren müssen,
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Euch, die ihr mir ein irdisch Eden heißt,
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Da hoff ich Cloen, mein Verlangen,
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Mit keuscher Tugend zu empfangen.

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Mein ganzes Herz, was Kummer mich gedrückt,
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Das alles will ich ihr da endlich offenbaren,
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Und Leben oder Tod erfahren,
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Sobald sie sich zu einer Antwort schickt,
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O möcht ich, gleich den Westenwinden
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So sanft, so lispelnd Worte finden!

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Dein Damon, will ich sagen, holdes Kind,
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Hat dich bisher gesehn, und ins Geheim verehret,
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Jedoch sich fast dabey verzehret,
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Aus Furcht, wie du wohl gegen ihr gesinnt,
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Verheiß einmahl mit einem Blicke
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Mir mein zukünftig ganzes Glücke.

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Schatz! Freundin! Engel! schönste Schäferin!
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Laß meine Liebe sich hier nicht vergebens winden,
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Ich schwöre bey den Westenwinden!
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Ich schwöre dir, so wahr ich redlich bin!
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Ich schwöre bey den Frühlings-Tagen,
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Ich will dich auf den Händen tragen!

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Jhr Fluhren, hört ihrs! Nympfen dieser Au!
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Seyd Zeugen, was ich itzt der Schäferin versprochen,
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Vernehmt ihr, daß mein Schwur gebrochen,
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Wohlan! so werd ich niemahls alt und grau!
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So sey der Inhalt meiner Lieder
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Einst der Nachkommenschaft zuwider!

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So eile denn herzu mit schnellem Lauf!
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Verdopple deinen Schritt zu dem gelobten Lande
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Und putze mich mit einem Bande
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Durch deine Hand als einen Schäfer auf,
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Der Zunder von dem Liebesfeuer
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Das ist die Göttin meiner Leyer!

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Ja Dichtkunst! du! mit der ich Tag und Nacht,
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Zu jeder Jahreszeit ganz einsam in der Enge,
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Frey von dem murmelnden Gedränge
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Der Welt entzückt mit Liebe zugebracht,
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Die meines Kummers Grösse mindert,
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Und alle Leidenschaften lindert!

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Erstickt mich oft der Freunde falscher Arm,
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Pflegt mich manchschön Gesicht verächtlich anzublickẽ,
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Indem mich Noth und Kummer drücken,
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Denn jeder Tag hat seinen eignen Harm;
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So ruf ich dich, und du erscheinest,
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Weil du es einzig redlich meynest.

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Wohlan so sey, o Poesie! dein Reiz
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Nicht nur für meinẽ Geist das Muster meiner Schöne,
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Nein! auch der Inhalt meiner Töne
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Sey nur von dir, entfernt von Stolz und Geiz,
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Wodurch ich dir mein Opfer bringe,
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Wenn ich Natur und Lenz besinge!

(Suppius, Christoph Eusebius: Oden und Lieder. Gotha, 1749.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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