Z wölfftes B uch

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Franz Christoph von Scheyb: Z wölfftes B uch (1746)

1
„gesezt: ich liesse mich als euer Haupt begrüssen,
2
„was würdet, Tugenden! ihr auf den Spruch beschliessen?
3
„die Folge weist sich selbst; ich blieb am End allein,
4
„und nichts von meinem Amt wär euerm Rath gemein.
5
395”Was nüzte meine Pflicht? die Wahrheit wär verlassen;
6
„wo keine Tugend ist, da pflegt man sie zu hassen.
7
„so wend’ ich mich zum Schluß und Ausspruch dieses Streits,
8
„jhr kennt desselben Sinn und Innbegriff bereits.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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