E ilftes B uch

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Franz Christoph von Scheyb: E ilftes B uch (1746)

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Die Kayserinn verbleibt nicht sonder Artigkeiten,
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Sie wendet das Gesicht mit Lust auf beyde Seiten;
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Die Freude bricht empor; das Wunder mehret sich;
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Fast keine Tugend ist, die nicht auch innerlich
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275Ein stilles Was empfindt. Sie fragen mit Begierde:
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Warum? woher der Flug? was endlich folgen würde?
7
Man sieht einander an. Trost, Vorwiz, Freud und Lust
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Der Augen, weist es klar, daß alles unbewußt.
9
Der unverhoffte Fall bringt vielerley Gedancken,
10
280Und macht den ganzen Saal in dem Errathen wancken.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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