Neuntes Buch

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Franz Christoph von Scheyb: Neuntes Buch (1746)

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Der Fürst der Ehgemahl (sein Ansehn stellte dar,
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Was in dem Tugend-Rath von ihm erwähnet war)
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435Der Ehgemahl, sag' ich, kam an der lincken Seite,
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Und war dem ersten Sohn zum Führer und Geleite.
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Er hielt ihn an der Hand. Da glimmte Lieb und Lust.
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Thalia sagte mir: ihr wallen in der Brust
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Die Vorbedeutungen von grossen Helden-Thaten,
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440Von Wohlfart, Heil und Glück, von Fried und Ruh der Staaten,
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Wann sie das Paar betracht’. O drey Mahl fester Thron!
10
Auf dem die Mutter sizt, der Vatter, dieser Sohn!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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