Achtes Buch

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Franz Christoph von Scheyb: Achtes Buch (1746)

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„so schliesset dann und sprecht! ist meine Kunst im Stand?
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„kann ich der späten Welt, uns, und dem Vaterland
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„ein solches Ehren-Mahl vor das Gesichte bauen,
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„auf dem
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„seyd aber ihr vielleicht noch zweifelhaft dabey,
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450”Ob jemand tüchtiger, als ich, zu finden sey?
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„nein! niemand schmeichle sich der Dicht-Kunst vorzugehen:
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„der Himmel selbst hat mich zu diesem Recht versehen.
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„von ihm entspringt mein Geist. Wer hat so festen Grund?
10
„man red! ich weiche gern; man mache mir es kund!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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