Achtes Buch

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Franz Christoph von Scheyb: Achtes Buch (1746)

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„vernehmt, erstaunt und hört was meine Kunst vermag,
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„o nicht vergeßlicher mit Gold bemerckter Tag!
3
„durch meiner Cither Kraft lehrt’ ich ein Volck zu siegen,
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„das Lanze, Schwert und Schild schon zwey Mahl mußte schmiegen.
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345”Ich sunge dessen Furcht mit solcher Regung vor,
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„daß es die Rach ergriff, Zaghaftigkeit verlohr,
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„den Muth, die Stirn erhob, noch einen Kampf zu wagen,
8
„ich wünscht’ es, es geschah; der Gegner ward geschlagen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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