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„sagt! klunge nicht sehr oft die Zeitung in den Ohren:
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„der Feind hat wiederum, wer weiß es, was, verlohren?
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285”Wer hat in solchem Fall ihn dann davon gejagt?
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„von wem war er besiegt? wer hat den Kampf gewagt?
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„ich habe manches Mahl das Heer in Lorber stehen,
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„hingegen unsern Feind zerstreut entfliehn gesehen.
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„hätt ich nur Lust und Zeit und mehr Gedächtniß-Kraft,
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290”So gäb' ich euch davon genaue Rechenschaft.
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„ich wollte Mann vor Mann von hundert tausend Helden,
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„und eines jeden Pflicht, Amt, Thun und Lassen melden;
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„hieraus erkenntet ihr, wer unsre Feinde schlug,
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„wer bey dem Haupt-Triumpf die Sieges-Fahnen trug.
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295”Betrachtet jenes Volck, so wir Soldaten nennen;
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„dem wir des Vaterlands Beschüzung zuerkennen!
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„den Schwarm, der aus dem Stahl der schwersten Helmen blizt,
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„und Mann und Pferd und Feld troz einer Mauer schüzt;
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„das Ansehn und das Herz der tapfersten Schwadronen;
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300”Den kühnen Helden-Blick der edelsten Personen;
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„das schimmernde Gewehr, so stets zum Kämpfen glüht;
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„den Haufen, welcher nicht als vor sich selber flieht;
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„die Schwerter; das Geschüz; die scharff-gekrüm̃ten Klingen;
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„die Taschen, welche Bliz und Feur und Donner bringen.
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305”Seht jenen, dessen Brust dem Feind entgegen rückt,
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„zu Pferd, auch oft zu Fuß den frechen Säbel zückt;
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„schaut jene, welche nur im Feur den Eifer kühlen,
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„von welchem sie das Herz zum Kampf ermuntert fühlen.
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„was ist die Tapferkeit, was ist der Angriff werth,
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310”Den oft der Feinde Stolz von jenem Volck erfährt,
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„das, Wetter-Strahlen gleich, sich und den Säbel wendet,
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„der Königinn zum Schuz sein Gut und Bluth verschwendet?
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„erweget! ist ein Volck so feurig und so starck,
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„als jenes, dem die Treu und Liebe nichts als Marck
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315”Der Unerschrockenheit in Herz und Adern flösset,
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„das nur in Mord und Brand die Helden-Brust entblösset?
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„die Schaar, die wie ein Pfeil auf schnellen Pferden jagt,
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„nach keinem Mord-Metall, nicht nach Gefahren fragt;
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„zum Anfall plözlich ist, auch wie der Bliz entfliehet,
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320”Und dannoch in der Flucht den Sieg dem Feind entziehet.