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Es war ein tag der angst und banger finsterniß:
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Der sturm, der mit gewalt aus seinen angeln riß,
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Bedeckte feld und lufft mit schrecken-vollen blitzen:
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Die matte taube flog in enge felsen-ritzen:
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Das abgejagte reh nach seinem lager zu:
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Der hirte stund erblaßt: Der jäger suchte ruh:
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Der gantze Pindus war mit schwartzer nacht umzogen,
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Und Phöbus stützte sich betrübt auf seinen bogen,
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Betrübt auf seinen arm und auf sein flöten-spiel;
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Als ihm Melpomene halb todt zu füßen fiel.
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O Vater! brach sie los; was bist du doch gewesen,
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Als ehmals alle welt von deiner hand genesen?
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Was aber bist du nun? Ein artzt, der nur betrübt.
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Es stirbet, der dich ehrt; Es stirbet, der dich liebt.
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So war es nicht vor dem. Egyptens wunder-säulen,
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Sind zeugen, daß durch dich man alles konte heilen.
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Jtzt stirbet alles weg: Und dennoch soll der stein,
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Der stein, den du beseelst, noch hier auf erden seyn.
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Man sucht ihn tag und nacht auf angefeurten kohlen;
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Ach! aber nur umsonst: Das wunder bleibt verholen;
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Und Phöbus ist nunmehr ein bloser leyer-mann,
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Ein mann, der verse macht, und nichts als spielen kan.
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So sprach Melpomene voll zittern und mit zagen.
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Doch, fuhr sie weiter fort, was hilfft mein armes klagen?
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Du fühlst, du rührst dich nicht. Hör aber unsre noth!
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Die kluge Neithardtin! dein liebstes Kind ist todt:
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Wie, wenn ein donner-keil die ceder-äste schläget,
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Alsdenn das wellen-heer für bloser angst sich reget,
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Und an einander fährt: die frucht steht in gefahr:
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Der hagel lagert sich, wo vor der waitzen war;
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So stund es diesen tag auch um die Pierinnen,
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Der jammer unterbrach das uhrwerck ihrer sinnen:
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Und iede rieff erstarrt: Nehmt, Parcen! nehmt mich hin!
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Ich bin doch besser nicht, als unsre Neithardtin,
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Als unsre Gräfin war, die, was uns nur gelungen,
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Was Sappho nur gespielt, viel schöner abgesungen.
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Apollo warff beschämt die augen in den thal;
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Doch endlich hub er an: Mehrt doch nicht meine qvaal!
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Was ihr mir heute sagt, hab ich schon längst erkennet.
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Ich bin nicht, was man mich in blinden fabeln nennet;
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Ich mag es auch nicht seyn. Denn kunst und medicin
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Bringt manchen zwar ins grab; allein dem tod entfliehn
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Und immer lebend seyn, kan, wie wir täglich sehen,
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Jhr Musen! anders nicht, als durch euch selbst geschehen.
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Stimmt harff’ und lauten an, und sinnet auf ein lied,
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Das meiner freundin gleicht, mich aus dem schimpffe zieht.
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Den augenblick verschwand der donner hartes knallen:
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Die wolcken theilten sich in tausend kleine ballen;
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Der helle tag erschien: Und Phöbus selber sang
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So starck, daß berg und thal verdoppelt wiederklang.
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Wer heute (sang er) nicht gedenckt mit uns zu weinen,
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Der bau ihm eine grufft bey drachen und in steinen.
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Wer heute (sang er) nichts zu Neithardts troste spricht,
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Der rühme seiner sich und auch der Musen nicht.
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Was Phöbus sang und sprach, hat Fama nicht verschwiegen.
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Man hört ihr lautes horn durch alle gassen fliegen.
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Schreibt, dichter! (rufft sie) nicht, wie sonsten, um gewinn!
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Schreibt, dichter! mit verstand, denn euer glantz ist hin.
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Indem sie dieses sagt, so steigt ein brennend feuer
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In meinen adern auf. Ich greiffe nach der leyer;
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Ich will, ich spiele schon. Ach aber! wie? und was?
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Legt man zu rosen auch laub und gemeines gras?
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Läßt man bey flöten auch ein haber-rohr erklingen?
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Budorgis reget sich, und seine schwäne schwingen
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Sich über mich empor: Der krancke Rosenroth
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Beweget, ob ihn gleich der Gräfin schneller tod
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So sehr, als mich erschreckt, doch die zerbrochnen glieder,
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Und setzt sich gantz erblaßt bey ihrem grabe nieder.
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Hier singt er, was vor dem kaum Orpheus gethan:
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Der stieg zur höllen ab; er steiget himmel-an,
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Und spricht: Getrost, mein Graf! ich seh’ die lebens-crone,
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Mit der die Todte prangt: Ich seh’ sie auf dem throne
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Der ehren ewig stehn. Was er im geiste sagt,
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Das sag’ ich frölich nach: Ich habe mich gewagt,
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Dis wunder-bild zu sehn: Ich hab’ es auch gehöret.
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Was hat ihr frommer mund mich damals nicht gelehret!
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Wie hat ihr süßes spiel mich damals nicht ergetzt!
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Klagt andre, die man kaum der klage würdig schätzt!
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Klagt andre, deren ruff muß wie der leib verschwinden!
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Die stets unsterblich seyn, bis sie den tod empfinden,
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Und ieden todes-schritt mit schwerem willen thun.
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Wer in der erde kan, wie unsre Gräfin, ruhn,
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Und doch auf erden läst sein stetes lob erschallen,
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Dem sind mehr jahre zu, als jahre weggefallen.
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Ach! könnt ihr alle doch, die ihr der stoltzen welt
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Fußfällig weyrauch streut, und mehr nach guth und geld,
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Als wahrer weisheit strebt, hier ein exempel fassen,
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Wie man bey voller lust soll alle lust verlassen!
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Was unsre Gräfin war, ist euch genug bekant.
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Sie war groß an geburt, noch größer an verstand,
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Und dreymal größer noch in ihrem eh-gemahle.
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Jhr kostbares gemach gliech einem götter-saale,
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Wo aber niemand doch, als Pallas, tafel hielt,
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Die Musen sich ergetzt, und Phöbus aufgespielt.
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Jhr bette war ein feld der allerschönsten früchte;
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Jhr cabinet ein brunn der herrlichsten gedichte;
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Jhr hauß ein freuden-hauß: Allein was andern kaum
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Zu lassen möglich scheint, schien ihr ein bloser traum.
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Sie mühte sich nur klein, nicht aber groß zu werden;
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Sie floh durch den verstand den labyrinth der erden;
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Sie liebt’ ihr eh-gemahl, doch mehr den großen GOtt:
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Mit Musen trieb sie schertz, doch auch zuweilen spott,
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Wenn sie mit ihrer kunst nur an der wohllust hiengen,
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Den rechten weg vorbey, mit winde schwanger giengen.
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Jhr eignes säyten-spiel, das dich, Anacreon!
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In vielem übertraff, verwandelte den thon
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In einen lob-gesang, in buß- und trauer-lieder:
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Und also gab sie GOtt, was GOtt ihr schenckte, wieder;
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So gar, daß sie das brodt so feind’ als freunden brach,
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Und nichts für sich behielt, als kranckheit, angst und schmach;
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Als einen bittern schmertz, der sie gantz ausgesogen;
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Doch nur den leib zermalmt, den geist zu GOtt gezogen.
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Lernt, blinde sterblichen! wie man hier klug und wohl
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Kan leben: lernet auch, wie man recht sterben soll.
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Du aber, Theurer Graf! der heute mehr verlohren,
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Als in viel zeiten uns nicht wieder wird geboren,
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Beweine deinen Schatz! Sie ist der thränen werth:
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Wein’ aber auch also, daß sie dich nicht verzehrt.
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Was dich vergnügt, ist hin! Laß dich nun das vergnügen,
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Was weder tod noch grab, noch hölle kan besiegen!
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Schau! wie ihr Heyland sie zu seiner heerde führt!
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Schau! wie der nachruff sie mit tausend lorbeern ziert!
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Was ieder von ihr schreibt, und was man noch wird schreiben,
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Dis laß, statt ihrer nun dein liebstes bildniß bleiben!
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Betracht’ es, wenn die nacht aus deiner kammer geht!
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Betracht’ es, wenn die nacht vor deinem bette steht!
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Und darff ich, wie ihr geist, mich flehend zu dir wenden:
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So gönn’ uns noch einmal ein lied von deinen händen,
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Und schreib auf römisch her, was wir nur halb gethan:
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Schreib deine Gräfin selbst im buch der sternen an.