13.

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Friedrich Rückert: 13. (1839)

1
Des Silbers reiner Glanz läßt Flecken am Gewand,
2
Das es bestreift, und Schmutz an der berührten Hand.

3
Nicht das gemeine nur, das Geld, das im Gedränge
4
Der Märkte kreist, es thut's auch edles Kunstgespänge.

5
Ein Zeichen sei es dir, daß du nie kannst benutzen
6
Weltgüter, ohne dich mit ihnen zu beschmutzen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Rückert
(17881866)

* 16.05.1788 in Schweinfurt, † 31.01.1866 in Neuses

männlich, geb. Rückert

deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist (1788–1866)

(Aus: Wikidata.org)

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