51. Die Schöne im Fieber

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Hans Assmann von Abschatz: 51. Die Schöne im Fieber (1704)

1
Die Hitze lob' ich zwar/ die deine Brust entzündet/
2
Und die natürliche Bewegung dir verrückt/
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Doch glaube/ daß sich nicht darauff mein Wünschen gründet/
4
Daß du mit solcher Qual solt lange seyn bestrickt.
5
Wenn man dich aber in der Hitze schöner findet/
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Und wenn dein mattes Aug’ uns lindre Stralen schickt/
7
So dencke/ daß man thut/ worzu Natur verbindet/
8
Sich selber gönnt und hofft mehr so zu seyn beglückt.
9
Beklaget sich dein Mund/ gehn Seufftzer von dem Hertzen/
10
Thut dir verborgner Brand in allen Adern weh/
11
So hoff’ ich Beyleid auch von dir bey gleichen Schmertzen.
12
Kan ich in Hitz und Frost dich ungescheut verehren/
13
So mag die gantze Welt mir zum Vergnügen hören:
14
Ich lieb und hoffe stets/ es gehe wie es geh.

(Abschatz, Hans Assmann von: Poetische Ubersetzungen und Gedichte. Leipzig, 1704.Aus: Haider, Thomas: Deutsches Lyrik Korpus (DLK) v5.0, 2022. Ursprünglich aus Wikisource (Wikimedia Foundation Inc.) übernommen und durch das Deutsche Textarchiv (DTA) aufbereitet und angereichert; als DLK-Ausgabe bearbeitet und kuratiert. Lizenz: Verbreitet unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International Lizenz (CC BY-SA 4.0). Änderungen: Textkorrekturen, Anreicherung mit Metadaten und Textannotationen sowie Konvertierung durch Textopus.)

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Hans Aßmann Freiherr von Abschatz
(16461699)

* 04.02.1646 in Q7999247, † 22.04.1699 in Legnica

männlich

deutscher Barocklyriker und Übersetzer

(Aus: Wikidata.org)

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