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Die Zeit ist wie ein Flus, der unverrükt
fortfließt,
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Bis sie sich in das Meer der Ewig-
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Die Schiffer sind wir selbst; die mit den Flus fort
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Die Hofnung ist der Kahn; worauf was wir er-
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Mit uns wird fort gebracht. So wie offt Nord
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Wenn man auf Flüssen schifft, ins Seegel stürmmt
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Das Schiff an Klippen schmeist; das die Gefahr
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Man werde auf der Fluth mit seinen Waaren stran-
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So gehts den Menschen auch. Es sind im Flus der
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Viel Klippen aufgestellt, woran die Festigkeit
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Des Muthes öffters bricht; wenn Unglükswinde
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So muß man in der Zeit offt viele Noth ausste-
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Allein so lange noch der Hofnungs-Kahn sich hält,
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Der Anker nicht zerbricht, und in dem Sturm zer-
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Gedenkt man immer noch zum Haffen zu gelan-
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Man rudert wieder fort; ein mühsam Unterfangen
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Wird offt mit Glük bekrönt. Wer auf dem Flus-
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Und nicht den rechten Weg zum Meeres Eingang
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Der stürzet in den Schlund, und da ist kein er-
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Da helffen Anker nicht, noch Seegel, Mast und
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Die grösseste Gefahr ist auf dem Flus der
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Wo sich derselbe giest ins Meer der Ewig-
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Da ist ein Scheideweg; wer da nicht klüglich
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Der stürzet in den Schlund, draus keiner wieder-
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Wer aber recht erlernt; so lang er auf dem
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Wie er zum rechten Weg ohnfehlbar kommen
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Stets auf den Compas sieht, der ihm die Stras-
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Und darnach seinen Kahn mit kluger Vorsicht
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Der schiffet glüklich ein, und nach getroffner
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Kommt er zu seiner Ruh in sichren Haffen an.
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Ein jeder wird verstehn, was dieses Lehrbild-
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Wer mit der schnellen Zeit zur Ewigkeit fort-
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Jm Todt nicht glüklich fährt, der sinkt zum Schlund
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Wo ihn die Angst und Noth, wie Wirbel über-
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Wer auf der rechten Bahn, die
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Die uns der Heiland zeigt und auch geöffnet,
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Der kommt beglükt hindurch, wird in den Haffen
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In jener Seeligkeit; wo güldne Ehrenkro-
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Und andre Schäze sind. Mein GOtt! der Flus
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Führt mich stets weiter fort, zum Meer der Ewig-
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Ich weis nicht wenn ich werd, zu dieser Scheidung
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Da mein entbundner Geist wird endlich aufgenom-
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In jene Ewigkeit. Mach mich in dieser Zeit,
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Durch deinen Gnadengeist, zu dieser Fahrt bereit.
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Ich finde hie und da verfürische Sirenen,
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In Uffern dieser Zeit, die mit den Zauberthönen,
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Mich auf den Abweg ziehn. Vornemlich find ich
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Die stolze Sicherheit, die eitle Heucheley,
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Die viele leider schon, die vor mir hingezogen,
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Mit ihren falschen Klang, verführet und betrogen.
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Und schläffern viele noch mit falscher Hoffnung
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Von denen die mit mir im Lauff begriffen seyn.
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Bewahr mein Glaubens Schiff, Mein Heiland,
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Zieh mich, dir immer nach. Du bist der beste
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Erhalt mich durch dein Licht, auf einer ebnen
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So komme ich durch dich im Lebens Haffen an;
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Betrifft mich wo ein Sturm im Flus der schnellen
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So trau ich deinem Schuz, du wirst mich sicher