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Die grossen Fürsten miteinander,
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Pompejus, Cäsar, Alexander,
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Die fast die halbe Welt bekriegt,
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Und Land und Völker gnug be-
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Die nennt man wunderbahre Helden,
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Wie uns der Zeit Geschichte melden.
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Allein sieht man die Thaten an,
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So haben sie sonst nichts gethan,
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Als durch die Kriegrischen Soldaten,
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Verwüstet die gebauten Staaten.
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Die Ehre war ihr größtes Gut,
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Jhr Lorbeer wächset nur im Blut;
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Sie sind durch Rauben, Plündern, Mor-
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Durch Grausamkeit zu Helden worden.
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Sie scheinen gros, und sind doch klein,
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Weil sie offt arme Sclaven seyn,
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Die, wenn sie sich mit Ruhm bekrönen,
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Den stärksten Leidenschaften fröhnen.
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Was ist es, wenn des Philipps Sohn,
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Auf Menschen Knochen baut den Thron,
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Und da er fast die Welt besieget,
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Als Knecht in Wollust-Ketten lieget?
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Der größte Held heist billig der,
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Durch dessen Müh das starke Heer
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Der Leidenschafften wird bezwungen,
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Die in uns selbst sind eingedrungen.
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Wer sich als einen Feind bekämpft,
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Und seine böse Ichheit dämpft;
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Wer der Begierden Joch entronnen:
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Der hat in Warheit mehr gewonnen,
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Als solcher der da Land und Stadt,
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Durch tapfer Faust bezwungen hat.
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Es ist also ein wahrer Christe,
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Der größste Held der seine Lüste,
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In Krafft des Glaubens unterdrükt,
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Und seine Leidenschafft bestrikt.
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Die Feinde die uns immer quälen,
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Das sind die Feinde unsrer Seelen;
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Der Teuffel, und die böse Welt,
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Und das was Fleisch und Blut gefällt.
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Wer durch den Glauben die bezwinget,
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Und nach der Himmels Krone ringet,
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Der übertrifft die gröste Macht.
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Wird der vor einen Held geacht,
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Der glüklich andre überwindet;
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So ist die Warheit fest gegründet:
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Daß der der gröste Sieger heist,
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Der sich der Sclaverei entreist.
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Je größrer Feind, je größrer Sieger.
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Drum ist ein Christ der stärkste Krieger,
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Der selbst den Fürsten aller Welt,
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Den Satanas zu Boden fällt.
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Viel leichter ist die Welt bekriegen,
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Als solche Reizung zu besiegen,
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Die unsern Fleisch und Blut gefällt;
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Die uns mit Macht und List beschnellt.
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Viel leichter ist den Feind zu drükken,
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Als seinen Freund ins Nez zu strikken.
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Der Zorn erregt die Tapferkeit;
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Allein bei eines Christen Streit,
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Da plaget sich das bange Herze,
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Er wird erweicht in eignen Schmerze.
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Der Held der wird vor gros geacht,
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Der eine grosse Beute macht;
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Je mehr er Länder hat bezwungen,
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Je stärker hat er auch gerungen.
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Ein Christ erringt das Himmelreich,
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Ein Land dem keine Erde gleich:
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Das Erbtheil das er dort erlanget,
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Die Krone damit er dort pranget,
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Die übertreffen alle Welt;
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Drum heist er auch der gröste Held.