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Des Höchsten Gnadenreich zeigt uns
wie die Natur,
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Von seiner Herrlichkeit auch man-
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Worin wir klärlich sehn, worin wir deutlich spüren,
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Des Allerweisesten recht gütiges Regieren.
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Wir sehen zum Beweis vor diesmahl hiebei an,
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Was seine weise Hand am Herz der Sünder kan,
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Wie wunderbahr er oft, aus Güt und Treu bewogen,
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Den Menschen von der Bahn der Laster abgezogen.
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Wie mannigfaltig sind, die Wege die er nimmt?
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Die seine Weisheit wählt, mit Vorbedacht be-
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Da weis er, wenn sie nicht einmahl daran gedenken,
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Sie durch sein Liebes Seil von bösen abzulenken.
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Sein Auge sieht vorher, wie alles kommen muß,
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Und darnach richtet sich der Weisheit Rath und
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Ort, Zeit, Gelegenheit, Glük, Unglük, hartes
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Sind Mittel die er braucht, die sich in Lastern wei-
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Zur Tugendbahn zu ziehn. Sein Auge siehet an,
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Wie er des Sünders Herz am besten ziehen kan,
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Den Weg erwählt die Güt. Der Krankheit ban-
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Wird oft zur Artzenei an den verdorbnen Seelen.
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Wie viele hat die Noth zu Christo hergebracht,
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Die er durch diesem Zug hernach gesund gemacht,
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Am Leib und an der Seel. Wie viele sind bekeh-
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Wenn sie mit einer Last des Kummers sind beschwe-
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Wie ist dies alles nur von Ohngefehr geschehn?
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Nein! die Allwissenheit hat dies vorher gesehn,
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Die alles weislich lenkt, und die Begebenheiten,
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Zu einer Ursach macht, daraus das herzuleiten,
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Was nachdem draus entsteht. Exempel zeigen klar,
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Daß dieses oft geschehn. Ist es nicht wunderbahr,
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Als er desselben Sohn von Fieber hat geheilet.
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Der Heiland zog umher und in der Juden Land,
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Ward er als ein Prophet, und als ein Arzt bekandt,
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Der Wunder Curen that, dies hatt er längst ge-
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Allein er blieb dennoch in Blindheit unbekehret.
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So bald sein Sohn erkrankt, und man durch das
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Von JEsu Wundermacht und seiner Ankunft
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Ging er zu JEsu hin, darnach er sonst nicht fragte,
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Bis ihm des Fiebers Wuth woran sein Kind lag,
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Des Sohnes Elend war hier die Gelegenheit,
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Wie seine Weisheit sah, ihn aus den finstren Ket-
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Drin er gefesselt lag, auf einmahl zu erretten.
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Er kam, des Heilands Wort macht gleich das Kind
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Kaum wird ihm diese That, das grosse Wunder
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So glaubt er und sein Haus; sein Kind sieht er
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Die Krankheit seines Sohns ist ihm ein Trieb ge-
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Daß er zu JEsu kommt, dabei er Hülfe findt,
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Der Glaube wird dadurch in seiner Seel entzündt:
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Und die Gelegenheit, die wunderlich entstanden,
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Befreiet seine Seel aus des Verderbens Banden.
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O! Menschen denkt hiebei, wie treu der Schöp-
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Der wenn wir ihm entfliehn, uns dennoch nicht
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Es muß sich oftermahls so wunderbarlich schikken
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Daß er den Sünder kan, in seinem Nez bestrikken.
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Wenn man es gar nicht denkt, so hat sie seine Hand,
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Auf ihrer wilden Bahn ins Liebes-Seil gespannt.
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Wie mancher Sünder ist, der seinen
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Wie ein verlohrnes Schaaf so gütig aufgesuchet.
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Ist er gleich einem Wild, wornach die Gnade zielt,
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Er flieht gleich einem Reh von banger Angst ge-
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Er eilet fort nach Rom, da er dem HErrn ent-
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Er läuft und geht dahin, wo Paulus eben lehrt,
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Von welchen er zuvor als Sclave viel gehört,
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Die Neubegier treibt ihn, dem Lehrer auch zu ken-
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Er wird gerührt, bekehrt, und auf der Jrrebahn,
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Eilt ihm die Gnade nach, die ihn verbessern kan.
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Er flieht dem HErrn hinweg, und findet nach Er-
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Und weislich aus dem Schlam, aus dem Verder-
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Sein Wort das wie ein Schwerd durch Mark und
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Gebrauchet er auch oft, so daß es ihm gelinget:
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So bald der Sünder es in seinem Nachdruk hört,
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Verwundet es das Herz, er wird dadurch bekehrt;
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Ob er es gleich nicht denkt. Wie viele sind gewon-
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Durch dieses Wortes Feur, dadurch der Stolz zer-
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Die Schlakken weggeschmelzt, die in der Blindheit
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Das Herze ganz verstokt, versteint und hart ge-
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Wie viele sind gerührt, und durch die Kraft be-
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Und aus der Spötter Zunft die
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Der Vater Augustin, das Rüstzeug alter Zeit,
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Da falsche Kezzerei der Warheit Licht verdunkelt,
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Dient hier zum Beispiel uns; weil er vor andern
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Am Kirchen Firmament. Es zog Ambrosius
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Jhn in das Gotteshaus, durch seiner Rede Flus:
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Und dieses Musterbild von den beredten Zungen,
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Hat durch der Gründe Macht, sein hartes Herz
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Er wünschte nur die Kunst des Redners anzuhörn,
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Die Weisheit lenkte dies sein Herze zu bekehrn.
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Er hörte und sein Ohr empfand ein süß Vergnü-
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Der Warheit heilge Kraft, die muste ihn besiegen.
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Er ging gerührt hinaus, Verwirrung, Schaam
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Die nageten sein Herz; zulezt brach es entzwei,
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Als des Apostels Wort ihm von dem Lasterleben,
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Ein recht abscheuslich Bild das ihm recht glich, ge-
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Des Glaubens lindernd Oel das machte es gesund;
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Des Jrthums Nebel schwand, der ihn vorher um-
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Er ward mit starken Trieb zur Tugend angefüllet.
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Die Warheit ward sein Licht, die Tugend seine
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Ein Mannichäer ward nunmehr ein frommer Mann;
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So eifrig er vorher der Wollust nachgetrachtet,
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So eifrig hat er sie hernachmahls auch verachtet:
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So eifrig er vorher im Sündendienst gefröhnt,
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So eifrig war er auch, da er der Lust entwöhnt,
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Jm wahren Gottesdienst: Er ward des Geistes
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Und der verkehrten Welt ein merkliches Exempel,
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Die er im blinden Wahn verkehrter Neigung rennt;
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Wie seine weise Güt durch lokkendes Bemühen,
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Jhn mit dem Nez umspannt, dem Elend zu ent-
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Denkt nicht, daß Augustin nur so herum geführt,
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Wie viele Sünder sind durch
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Die nur aus Neubegier sind in die Kirchen kom-
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Die ein beklomnes Herz nach Haus zurük genom-
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Wie viele finden sich, die unsre heilge Schrift,
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Der Warheit Buch beflekt mit ihrem Spöttergift,
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Die es zum Zeitvertreib mit falschen Zwek gelesen,
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Und doch dadurch erwekt, von ihren Wahn gene-
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Wer kennt den Junius, der die Religion,
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Mit blinder Raserei verlacht mit Spott und Hohn:
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Johannis Majestät stürzt ihn von seinen Höhen,
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Jm Anfang war das Wort, muß ihm zu Her-
zen gehen.
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Bewundernd lieset er den Ausdruk voller Pracht,
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So ist der Anfang auch zur Aenderung gemacht;
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Das Wort drang ihm ins Herz, er ward dadurch
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Und aus der Finsternis zum Warheits Licht gezo-
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Kein Bliz und Wetterstrahl, und kein zweischnei-
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Der schnell durch Körper bricht, das durch die
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Zerspaltet so geschwind, zerschneidet so im Fluge,
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Und durch den starken Arm recht nachgedrükten Zu-
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Das harte Sünder Herz mit seinem Blizze trifft.
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Und in die Seele dringt, durch ein empfundnes
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Aus seinem Sündenschlaf den Menschen auf zuwek-
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Wol dem, der gerne folgt, wenn ihm die Gnade
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Und wenn die Stunde schlägt den Kerker gleich ent-
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O! welch ein Abgrund ist von gnädigen Erbarmen,
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Ach! nehme iederman die Gnadenzeit in acht,
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So würde keine Scel ums ewge Heil gebracht!
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Wer weise ist der merkt des Schöpfers weise Güte,
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Und zeigt aus Dankbarkeit ein williges Gemüte.
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Der Schöpfer suchet stets der Kreaturen Glück,
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Er zeucht die Menschen stets vom Abgrund Thal
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Die Weisheit rufft uns zu: