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Der Sonnen welzend Wunderfeur, das
durch den Thierkreis siedend rennt,
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Entfernet sich dem Erdenball, wenn es
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In seinem Kreislauf ferner muß, den nassen
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Da breitet sich die Dunkelheit, am hellen Firma-
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Der Wolken nasser Schlauch zerbirst, der Win-
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Erkältet die beschwärzte Luft, und nach dem stür-
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Läst sich im Reiche der Natur, der kalte
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Der Zeiten Lichtsmonarch welzt sich nach Süden im-
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Verstekket seinen heissen Glanz, und lässet den ge-
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Mit seinem Nebel gleichen Dunst, mit seinem aus-
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Den kalten Frost ganz ungestöhrt, in alle Erden
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Jhr Völker merket nun: es kommt, die trübe Zeit
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Es schwebet schon der Schaum der Luft, der Schnee
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Es welzet sich sein flokkigt Heer, und webet gleich-
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Die in dem Herbst gekeimmte Saat, in weissen
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Drum eilet nach den Hütten zu, erwärmet euch
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Und bratet, kochet, eßt und trinkt, was euch der
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Seht durch der Fenster klares Glas, wenn euch
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Was die geschwärtzte Spher der Luft, aus ihren
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Die mit dem Schnee bedekte Welt, ist bei dem Frost
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In ihrer weissen Silber-Tracht, als in der grünen
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Auch da sie in der Kält erstarrt, giebt euch so manch
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In der erstorbenen Natur, ein Feur zum regen
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Bewundert erst des Schöpfers
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Und durch die angeflammte Glut, die wunderbare
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Den Frost aus euren Zimmern jagt, das, wenn
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Auch bei der kalten Winterszeit, in Häusern fro-
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Darin ein merkend Auge gleich der ewgen Vor-
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Die Felder sind damit verdekt, als wenn die Saa-
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Bei des erstarrten Winters Frost sich gleichsam
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Das kalte Bette wärmet sie; da liegen sie in Si-
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Und sind vor dem erbooßten Zug der grausen Win-
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Du seist zu ieder Jahres-Zeit, ein weises und all-
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Du ordnest bei der Wechselung der Zeiten, alles
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Wie jeder auch der sehen wil, im Winter deutlich
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Du öfnest den gefüllten Vorn, es ist mit Regen,
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Das durch die Sonn gedorrte Land, mit neuen
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O! Mensch du albernes Geschöpf, das Aberwiz
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Oft bei dem weisen Regiment des Schöpfers doch
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Du klagst des Winters Wittrung an, und grä-
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Als wolte dich der HErr der Welt, nach der ge-
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Verbanne die Trübsinnigkeit, und denke bei ver-
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Auf das, was du genossen hast in vorgen Som-
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So wirst du alsobald ersehn, daß diese trüben Win-
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Dir eine neue Frühlings-Lust in aufgekeimmten
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Die Lust die wird zur Last, wenn nicht in einer un-
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Sich nach dem hellen Sonnenschein, ein schwarzer
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Es kan des Zukkers Süßigkeit, uns nie so süß
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Als wenn ein herb und bittres Saur uns wird den
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Es thut der Kälte Ungemach dem Körper zwar em-
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Allein es wird dadurch doch rein, die mit den Dunst
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Es läst dir die beschneite Welt zwar kein erquiklich
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Jedoch es kan ein weisses Kleid auch wol den Er-
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Du klagest albern Mensch, es sei in rauh und trü-
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Den Augen keine grüne Lust auf Feld und Anger
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Es sei im Reiche der Natur, Wald, Bäume, Laub
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Der Gärten schönes Paradieß sei durch den Schnee
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Ich sage es sei Einbildung, der Bäume kahl ent-
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Vergnügt nicht minder unser Aug, durch seinem
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Und der mit Schnee beflokte Busch kann durch ein
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Wenn man darauf die Blikke wirft, des schwarzen
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Wie lieblich strahlt es ins Gesicht, wenn ein hell-
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Von den gefrornen Reif und Schnee die breiten
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Wenn sich in einer hellen Fern auf denen hocherhab-
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Durch einen starken Gegenschein so mannigfaltge
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Da dünket dem entzükten Aug, es sähe auf der
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Ein glänzendes verneutes Reich der sich verwandel-
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Der Gärten grünes Lustgefild zeigt sich zu unsrer
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Anstat der vorgen bunten Pracht, in einem hellen
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Die Andacht wird dadurch erwekt und stimmet dem
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Der auf so mannigfaltge Art der Menschen Herz
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Sie preißt den grossen HErrn der Welt, der wenn
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Feld, Wälder, Bäume, Busch und Strauch mit
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Sie flößet uns bei diesem Blik die nüzlichen Ge-
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So wird dereinsten wenn du todt, dein Schlafge-
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Wenn deine schnelle Lebenszeit, wie Sommer, Lenz,
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So wirst du in ein weisses Tuch, wie die erstorb-
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Jhr Menschen die ihr annoch lebt im Frühling eu-
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Dies lehrt der Erden Angesicht, das in dem Win-
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So könnet ihr ein Sinnbild sehn, das euch den
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Wenn drin der weisse Silberglanz von den beschnei-
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So dient der Lüfte Schaum uns auch beim kalt
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Zu unsres Herzens regen Lust, wenn man das re-
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Zur Winters Zeit beschaut, da wir, von Sorgen
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Und aus der dik und düstren Luft, dasselbe schwe-
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Der dikken Flokken sanfter Fall, macht unser frei-
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Wenn sich der weisse Schimmer drengt, und spie-
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Da sehen wir mit regen Blik, wie
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Und eine süsse Lust der Welt, wenn sie erstarrt, im
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Ein neuer Vorwurf rührt den Geist, so bald das
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Die sich an denen Dächern drehn; Das Eis das
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Wenn drauf ein matt gebrochner Strahl der weit
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Scheint eine Silberblum zu seyn, womit der Dä-
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Der Geist denkt dabei freudig nach: Mein
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Ist dieses angefrorne Naß, mit seinen blauen Sil-
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Wie wunderbahr, wie schön, muß nicht zum hol-
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Durch Trieb der bildenden Natur ein tröpfelnd
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Dies wird das gierge Auge auch, am Fenstern die
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Da sieht man mit vergnügter Lust, des Morgens
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Die starren Scheiben ausgeziert, mit Bildern gleich-
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Worin so mancherlei Figur ohn einen Finger einge-
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Dies künstlich Schattenwerk zerfliest, das wie ein
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Wenn des erhizten Ofens Glut, die Kälte aus den
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Und wenn der Sonnenblik drauf fält, da wir an
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Wie bald das Blendwerk eitler Lust, könn, wenn
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Der funkelnde Kristal das Eis der eine rege Flut
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Schenkt uns auch eine Winterlust, weil drob
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Wie angenehm scheint es uns nicht, wenn auf den
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Wird eine glatte Spiegel-Fläch, aus dikken Was-
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Und fällt ein heller Strahl des Lichts, in diese brei-
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Mein GOtt! wie wunderbahr ist denn der Son-
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Da siehet ein erstauntes Aug aus den gefrornen
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Der Sonnen maiestätisch Bild in herrlichsten Ge-
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Da deucht uns das des Geistes Aug ein kleines
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Von dem der aller Sonnen Sonn, der in der tief
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In unsichtbarer Majestät als König aller Welt re-
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Und der durch seine Allmachts-Hand die dichten
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Die muntre Jugend deren Feur die strengste Kälte
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Die sucht ein schauderndes Gespiel, so bald das Eis
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Sie kommt und will zum Zeitvertreieb, mit einem
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Auf einer glatten Rennebahn mit schnellen Schritt-
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Sie stellen sich in einer Reih, sie glitschen von be-
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Gleich einem schnellen Pfeil vorbei, und rennen un-
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Sie schweben mit beängster Lust, bis sie durch über-
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Sich und den andern ebenfals den Sturtz zum jähen
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Das glitschend schwärmende Gedräng der Läuffer
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Darin des Abgrunds Kluft verstekt, mit frohen
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Wo sie ein schneller Stoß bedreut, da sie mit stol-
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Aus ihrem Gleichgewicht gerükt, auf einmahl sich
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Der andre glitschet hinten aus, daß ihm des Kop-
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Und wird von einem Schadenfroh mit falschen Mie-
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Doch eh derselbe sichs versieht; so ist er mit den
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Auf dieser schlüpfrig glatten Bahn, da er meint,
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Dies ist ein Beispiel das uns lehrt, wie leicht die
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Auf einer schlüpfrig glatten Bahn in der verfürisch
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Und wie nichts desto weniger das eitle Herz ein Lust-
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Das man am Ausgang erst erkennt, und als ein
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Beglükt ist der der glatten Bahn, bei flüchtiger Ge-
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Und seinen festen Stand behält, wenn er sich schwe-
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Doch ist vielmehr beglükt der Mensch, der sich
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Das auch so schnell der Lebenslauf, als dessen Lauf
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Auf dem beeißten Fluß fort rennt. Die Winter-
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Wenn man das helle Eis beschaut, darin des Schöp-
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Die aufgethürmmten Wellen sieht, die in der auf-
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Dem grauen Marmor ähnlich seyn; gleich einem
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Das zu des Schöpfers Preis sich zeigt, und in des
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Zu einer GOttheit ewgen Ruhm, so manche Eh-
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Als schroffe Schollen sich erhöhn. Wer diese star-
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Mit Andacht zur Betrachtung wählt, der sieht der
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O! Mensch sieh dieses Schauspiel an, und denke
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Aus tröpfelnden Gedräng des Meers, das harte Eis
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Besieh darin die strenge Macht, wenn die gezakten
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Mit einer stürmerischen Wuth in aufgethauten
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Erkenne wenn der Sonnenbrand, das was sich
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Zuletzt wie einen dünnen Schaum, durch seiner
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Wie auch ein scheinend Nichts der Welt, gleich ei-
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Muß wenn die Lebens Sonne kommt, mit seiner
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Vergnüge dich in warmer Ruh, an seiner weisen
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Wenn diese Erd in Frost erstarrt, mit weissen Dün-
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Die Kälte ist es die uns ia, so wie die Wärme
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Und vor dem ungeheuren Schwarm des Ungezief-
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Der Frost zerstreut ihr fressend Heer, befreit uns
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Womit uns ihr geschärfter Zahn, bei der vermehr-
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Der kalte Nord zersteubt den Schmuz von den ver-
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Die um der Bäume Zweig und Ast, zu ihres
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Sie schliest uns zwar in Häuser ein; sie macht uns
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Von den erhitzten Sonnenbrand, und einer lauen
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Sie schenket in der stillen Rast den Menschen man-
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Womit die Bürger in der Stadt, der Landman
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Den eine dunkle Zeit erwekt. Auf last uns durch
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Womit die Städte sind versperrt, und ihre Win-
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Der Frost hemmt das Gewerbe nicht, ein jeder kan
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Wenn die erhitzten Ofen glühn, sich in bequemer
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Es pfeift und heult der rauhe Nord, der Himmel
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Und hält dadurch den Bürger oft in seiner Werkstat
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Der wenn die Sonne feurig brennt, mit träger
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Und von des Sommers Lust gereitzt, zu einem Sauf-
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Und dadurch den Beruf versäumt, der ihm zu sei-
182
Muß Nahrung, Speise, Trank und Kleid und
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Der rauhe Winter hält ihm ab, und macht daß er
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Und was sein Ruf ihm anbefiehlt, in seinem Win-
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Er sitzet in der lauen Lust, da er sein Tagewerk
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Wenn durch der Hände regen Trieb, das Blut be-
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Des trüben Winters Dunkelheit vertreibet bald
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Und eine stille Abendruh, die lindert oft die saure
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In welcher er mit Sorgen schwitzt. Er sucht ein
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Vor eine lange Abendzeit, und geht wie sich es
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Zu einem Freund, zum Nachbahr hin; wo nicht
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Erzählen sich zum Zeitvertreib, was sie gehört von
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Und was der Zeitungsschreiber denkt, der aller
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Und was in Cabineten stekt, in seinem ofnen Blat
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Dadurch verstreicht die schnelle Zeit, die späte Nacht
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Der Frost nimmt endlich überhand, des Ofens
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Treibt jeden zu den Federn hin, wo sie sich zu der
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Und durch ein warmes Bettgewand die Glieder vor
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Ein jeder schläft in warmer Ruh, bis ihm die frü-
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Der Lampen Schein schenkt ihm das Licht, bis daß
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Mit ihrem güldnen Tages-Licht, durch düstren Ne-
203
So folgt ein Tag, den andern nach, und Woch
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Bis sich die Sonne höher welzt, an der gewölbten
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Des Winters Unlust geht vorbei, und kaum hat
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Ist schon der Frühling wieder da, der Kälte rauher
207
Das Landvolk kreucht gleichfals zur Ruh, geneußt
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Bei einer süß und warmen Lust die eingescheurte
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Es siehet wie das Feld beschneit, drum leget es die
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Und strekket nach der sauren Last, nun desto länger
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Es scheinet ihm die rauhe Luft, wodurch der wil-
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Der Wollenreich beflokte Schnee, der sich vor sei-
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Der hart gefrorne Duft, gleichsam den vortheil-
214
Es solle nach der sauren Last in seiner Hütten stille
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Der Landman folgt dem guten Rath, und schliest
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Und schlachtet was gemästet ab, er räuchert Gänse,
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Das ihm den Kohl befetten sol, an die dazu be-
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Bewahrt durch einem warmen Dampf mit Sorg-
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Der ihn im Sommer nähren muß. Er öfnet das
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Worin sein fetter Reichthum liegt; Er drischt sein
221
Mit seinem Hausgesinde aus, und sucht bei freudi-
222
Des Akkerbaues saure Müh sich in dem Winter zu
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Er findet die vergnügte Lust, wenn des beeißten
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Bei einer ganz verdikten Luft ausbreitet einen Ne-
225
In seiner Hütte die erwärmt; und wenn der Him-
226
So sucht er seinen braunen Kohl, den noch kein
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Er findt denselben ganz bereift, und von dem Schnee
228
Und merkt wie ihn der Reif versüßt, wenn er ge-
229
Und ist er drob erfreut im
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Wie gütig unser Schöpfer sey, der uns auch kan
231
Mit einem grünen Gartenkraut. Sieht er daß nun
232
Und daß der Schnee noch nicht zerschmelzt, der Pfü-
233
So spannt er seine Pferde an, und schleppt auf de-
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Das Holtz noch ferner hurtig zu, in die vom Frost
235
Die Kälte macht die Finger steif, wenn er es aus
236
Doch wenn er in der starren Hand ein sehr empfind-
237
So strekt er seine Arme aus, womit er seine Schul-
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Wie einer der sich büssend peitscht, bis er sich wie-
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Er zieht nach seiner Wohnung zu, da er das Holz
240
Und als der höchsten Macht Geschenk zu dem noch
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Er hat sein Tagewerk vollbracht, und leget seine
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Und strekket, wenn er hat gespeist, die etwas schon
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Bei einem heissen Ofen aus; Er siehet in der schwü-
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Wie sein Gesinde dreht und spinnt, mit innigen
245
Er sucht durch munteres Geschwäz den langen A-
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Und weiß auf unterschiedne Art der sauren Arbeit
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So gehet unvermerkt die Zeit des Winters, auf dem
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Brodt, Trank und zu der Wärme Holz; ach!
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Daß unsers Vaters Vorsehung, zu aller Zeit sei gut
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Ach! möchte alle Welt gestehn, daß der, der Frost
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Der Zeiten Ordnung woll bestimmt, dem Menschen
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So würde man zu jeder Zeit, des ewgen Schöp-
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Und auch für dem geschenkten Frost, ein dankbares
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O! HErr der du in der Natur, der Zeiten
Aendrung weißlich lenkst,
Und auch zur rauhen Winterszeit uns Holz
zum Feur, zur Wärme schenkst;
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Der du mit Schnee das Feld bedekst, und
durch dein wunderbares Walten,
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Kanst in der Erde starren Schoos der Saa-
ten frischen Keim erhalten!
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Wir preisen deine Gütigkeit, die uns mit
Pelz und Federn dekt,
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Wenn sich der Kälte strenger Grim durch
Luft und Erd und Wasser strekt:
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Wir ehren deine Majestät auf deren Wink
die Winde rasen,
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Und von dem kalten Norderpol, den dick ge-
frornen Dunst wegblasen.
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Ach! laß uns zu der Winters Zeit, auch un-
srer Jahre Bildnis sehn,
263
Bedenken wie es, wenn wir alt, auch wird
mit denen Menschen gehn.
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Es scheint im Reiche der Natur im Win-
ter alles wie erstorben:
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So geht es denen Menschen auch, die ein
beschneites Haupt erworben;
266
Die rege Lebenskraft verschwind, das Feuer
geht im Körper aus,
267
Alsdenn eilt man zur stillen Ruh, in ein von
Brettern festes Haus.
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O! woll dem der mit Zuversicht darinnen
sich getrost verstekker,
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Daß ihm wenn Welt und Zeit vergeht, die
Sonn des Lebens wieder wekket.