An ein gewisse Jungfraw/ daß sie nit mehr nach jhrem Allerliebsten sehen soll

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Martin Opitz: An ein gewisse Jungfraw/ daß sie nit mehr nach jhrem Allerliebsten sehen soll (1624)

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Nicht also festiglich mit brennendem verlangen
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Vber den Berg
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Als der auß sonderm trieb sein flammenreich Gesicht
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Auff den zierlichen Schlaff
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Wie ewer Augen glantz mit scharffen stralen spielet/
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Vnd vnablessiglich durchs offne Fenster zielet
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Vff ewers Buhlen Bart/ vom Eisen krauß gemacht/
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Der jhm Jungfrawen Lieb zuwegen hat gebracht/
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Schont ewer selbst/ thut nicht so vberflüssig spitzen
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Das klar Gesicht/ last ab von ewrem vielen sitzen/
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Die Rame wird vernutzt/ vnd wunderlich versehrt/
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Die Simster ferner jhr vergeblich nur beschwert/
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Gar weit wird vber Meer der Nort ewrn Buhlen führen/
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Juner deß Fensters jhr nun euch müst erlustieren/
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Mit seinem Bildnuß/ das voran ins buch gesetzt
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In sehr köstlichem bund verlassen euch zur letzt.

(Opitz, Martin: Teutsche Pöemata und: Aristarchvs Wieder die verachtung Teutscher Sprach. Straßburg, 1624.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Martin Opitz
(15971639)

* 23.12.1597 in Bolesławiec, † 20.08.1639 in Danzig

männlich, geb. Opitz

natürliche Todesursache | Pest

deutscher Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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