An den Cupidinem

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Martin Opitz: An den Cupidinem (1624)

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Odu Gott der süssen Schmertzen/
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Warumb daß man dich so blindt
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Vberal gemahlet findt?
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Es geht schwer ein meinem Hertzen/
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Nun du seyest ohn Gesicht/
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Ich kans aber glauben nicht.
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Sichstu nicht/ wie kanstu wissen/
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Wo dein Pfeil hinfliegen soll?
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Blinde sehen sonst nicht wohl/
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Du kanst fein gerade schiessen/ Nun du seyest/ rc.
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Die in Püschen vmbher ziehen/
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Die in wüsten Wäldern sein/
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Können doch der Liebes-Pein/
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Vnd den Pfeilen nit entfliehen/ Nun du seyest/ rc.
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Die das weite Meer durchjagen/
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Müssen fühlen deine stärck/
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Ist das blinder Leuthe Werck?
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Soll ich recht die Warheit sagen; Nu du/ rc.
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Gingstu nicht die enge Strassen
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In das Himmlische Gebew/
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Gantz allein ohn alle schew/
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Dörfftest Jovem auch anfassen? Nun du/ rc.
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Kontest du nicht Pluto finden
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In der tieffen Höllen Schlundt/
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In dem finsteren Abgrundt/
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Ihn zuschiessen dich erwinden? Nun du seyest/ rc.
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Du wilt keine Klage wissen/
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Auch von denen/ die durch dich
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Seind verwundet juniglich/
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Thust all jhre Klag außschlissen/
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Blindt bistu wol nicht: Ich glaub
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Daß du seyst gewaltig taub.

(Opitz, Martin: Teutsche Pöemata und: Aristarchvs Wieder die verachtung Teutscher Sprach. Straßburg, 1624.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Martin Opitz
(15971639)

* 23.12.1597 in Bolesławiec, † 20.08.1639 in Danzig

männlich, geb. Opitz

natürliche Todesursache | Pest

deutscher Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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