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Auf, auf, mein Geist, auf, auf! versammle deine Kräffte
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Und folge williglich dem ietzt verspürten Zug!
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Bereite dich zu einem hohen Flug!
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Es reitzt und leitet dich ein wichtiges Geschäffte
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Zu einer nie betretnen Bahn.
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Es wird dir eine Thür zum Himmel aufgethan;
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Ein Abgrund aufgedeckt, der allen unsichtbar:
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Und welchen keinem Witz, bishero zu entriegeln,
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Noch die Geheimnisse derselben zu entsiegeln,
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Von allen Sterblichen bisher vergönnet war.
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Hier, deucht mich, hör’ ich dich, mein Leser, billig fragen:
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Wo ist dieß Wunder denn? Wolan! ich will dirs sagen.
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Von unsers Schöpfers Gröss’ und Wunder mehr zu
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Und Seiner Wercke Meng’ noch tieffer einzusehn,
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Als von der Menschheit sonst geschehn,
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Hat Er die Menschheit wehrt geachtet,
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Und, vor nicht gar zu langer Zeit,
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Ein Fern- und Grössrungs-Glas erfinden lassen.
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Damit Sein’ Allmacht, Lieb’ und weise Herrlichkeit
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Würd’ ehrerbietiger und mehr annoch betrachtet.
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Dieß ist wahrhaftig wehrt, ja nicht nur wehrt allein
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Von Ehr-Furcht ausser sich dadurch gesetzt zu seyn;
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Die grösste Schuldigkeit erforderts, zu erwegen,
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Welch ein Geheimniß-voller Segen
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In diesem Werck-Zeug steckt,
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So uns des Schöpfers Huld, kein Ungefehr, entdeckt.
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In Dir, verborgner GOtt, nichts ist, das auf der Welt
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Von Deiner Majestät was würdigers, was grössers,
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Was unbegreifflichers, was herrlichers, was bessers,
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So vor den leiblichen, als Seelen-Augen, stellt.
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Nichts ist, das Deine Macht, im grossen und im kleinen,
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In einem hellern Licht, in einer grössern Klarheit
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In unümstößlicher und klarern Wahrheit
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Uns überzeuglich scheinen,
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Und heller sehen lässt. Nichts, das auch unsern Geist
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Zugleich so sehr erhebt, und seinen Vorzug weist,
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Als dieses Wunder-Werck.
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Das Schatz-Haus der Natur wird uns ietzt aufgedeckt:
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Was in dem schwartzen Reich der tieffen Dunckelheit,
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Ja fast in einem Nichts, bisher für uns gesteckt,
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Wird etwas, wächst, wird viel. Der Wahrheit Heiterkeit
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Fängt in dem Grössten an, und fängt auch an im Kleinen,
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Zu unsers Schöpfers Nuhm, in hellerm Licht zu scheinen.
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Ward von Columbus dort uns eine neue Welt
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Gezeiget und entdeckt; war es zwar viel; allein
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Was heisst dieß gegen dem,
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Was ich mich dir anietzt zu zeigen unternehm.
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Nicht eine neue Welt, viel tausend Welt’ entstehen;
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Es lassen sich so gar selbst neue Sonnen-Heere,
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Ja tausend neue Himmel, sehn.
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Der unerfüllte Raum, das ungeheure Leere
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Hört auf, und ist nicht mehr.
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Hier, da der Seelen Blick, durch dieses Glas gestärcket,
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In Grentzen-losen Höhen steiget,
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Wird allererst von ihr in Ehr-Furcht recht bemercket,
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In welcher Herrlichkeit der Schaaren HERR sich zeiget.
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Man sieht der Tieffen Raum, als Sein unendlich Kleid,
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Voll Millionen Edelsteinen,
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Die alle Sonnen sind, in solcher Herrlichkeit,
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In solcher Majestät, so hell, so prächtig, scheinen;
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Daß man für Lust und Furcht, sich gantz in Jhm verliert,
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Jedoch in dem Verlust sich allererst recht findet,
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Indem die Seele selbst, für Lust, die sie empfindet,
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In ihrem Nichts so gar sich gleichsam neu gebiert,
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Und einer, bloß durch GOTT ihr eingeflössten Krafft,
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Und ihr verliehnen Eigenschaft,
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Sich recht mit inniglichen Freuden
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Am grossen und unendlichen zu weiden,
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In sich gewahr wird und verspührt.
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O ew’ger Urstand aller Dinge,
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Von Dem, was worden ist, allein sein Seyn empfinge,
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Hab ewig ewig Danck! sey ewiglich gepriesen,
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Daß Du Dich gegen uns so Gnaden-reich erwiesen,
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Und, bloß aus Lieb’ und Huld, der Menschen Seelen
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Mit solchen Kräfften zu vermählen,
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Gewürdigt und geschickt gemacht!
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Ach! laß doch diese Krafft zu Deiner Ehr allein
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Und zur Bewunderung von Deiner Wercke Pracht,
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Von uns stets angewendet seyn!
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Wie herrlich, unümschrenckt, gewaltig und unendlich
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Sich in den Himmeln nun des Schöpfers Grösse zeigt;
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So wird doch Seine Gröss’ auch in dem Kleinen kenntlich,
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Wenn unser Blick, durchs Glas, sich in die Tieffe neigt.
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O Wunder! was sind hier für Wunder nicht entdeckt,
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Die bis daher vor aller Welt versteckt!
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Es lässt der Schöpfer, auch im Kleinen,
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Die Strahlen Seiner Allmacht scheinen,
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Wovon uns bis daher so gar die Spuren
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Verdeckt gewesen sind. Von kleinen Creaturen
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Wird eine gantze neue Welt,
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Und in derselben uns der Schöpfer vorgestellt
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In einem neuen Glantz, in einer neuen Pracht,
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In neuer Weisheit, neuer Macht.
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Unendlich zeigt sich GOTT in Kleinen ja so wol,
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Als er sich in dem grössten zeiget:
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So uns absonderlich zum Troste dienen soll.
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Denn, wär der Schöpfer bloß im Grossen groß allein,
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Wie könnt’ er uns, die wir so klein,
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Mit Recht doch zugeeignet seyn?
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So aber zeiget sich die Gottheit ja so kräfftig,
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Und ist im Niedrigen nicht weniger geschäfftig,
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Als sie im Grössten ist. Daß aber dem Verstand
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Bloß durch ein wenig Asch’ und Sand,
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Wenn es das Feur im rechten Grad
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Vereint und zugerichtet hat,
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Ein solches helles Licht
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In dem geschliffnen Glas entstellet,
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Da es des Cörpers Auge stärckt;
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Ist etwas, wenn man es bemerckt,
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Das über alles dencken gehet.
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Bey diesem Wunder-Licht kann unsre Seele lesen
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Geheimnisse, die sonst, von Anbeginn der Welt,
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Der Menschheit unbekannt, und gantz verdeckt gewesen;
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Die aber GOTT der HERR uns ietzt vor Augen stellt.
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Ja wenn ich noch erwege, wie so klein
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Dieß Werck-Zeug, welches unsern Geist
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Der dicken Finsterniß entreisst;
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Komm ich annoch auf andere Gedancken.
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Da GOttes Macht ohn Ende, sonder Schrancken;
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Was können nicht für Herrlichkeiten,
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Für Schönheit- und Vollkommenheiten
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In der Natur annoch verborgen seyn!
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Die unsern Sinnen noch verhehlt,
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Und die wir bloß daher vielleicht noch nicht bemerckt,
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Weil uns dazu ein Werckzeug fehlt,
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Das andre Sinnen, so wie Glas die Augen, stärckt.
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Ursprungs-Quell! aus Dem entspringen
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Alle Dinge, die so schön!
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Wovon wir in allen Dingen,
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Wenn wir sie bewundernd sehn,
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Seine Macht und Weisheit lesen!
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Wesen! woraus aller Wesen
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Wesen und die Krafft’ entstehn!
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Welches alles in der That
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Wunderbar entnichtigt hat!
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Wesen, welches bloß die Liebe
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Zu des Schöpfungs Wunder triebe,
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Und von Dem, durch Lieb’ allein,
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In den Himmeln und auf Erden
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Alle Ding’ erhalten werden,
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Laß uns Dir gefällig seyn!
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Laß uns uns mit Lust bestreben,
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Dich in Ehr-Furcht zu erheben,
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Dir allein zum Ruhm zu leben!
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Laß uns doch in Deinen Wercken,
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Uns zur Lust, und Dir zur Ehr,
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Deine Macht ie mehr und mehr
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Mit vergnügter Seele mercken!