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Wie schrecklich sind die Krieges-Plagen!
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Wie jämmerlich ists anzusehn,
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Wann, durch der Bomben schmetternd schlagen,
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Selbst GOTTES-Häuser untergehn!
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Wann, in der Minen rothem Blitze,
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Der Stadt-Wall in die Lüffte fährt!
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Wann uns die Blut-besprützte Klingen
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Durch Adern, Sehnen, Fleisch und Bein,
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Mit zischendem Geräusche, dringen:
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Erwegt, was dieß für Plagen seyn!
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Wann solch ein Jammer uns verletzet,
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Wie hoch wird, zu derselben Zeit,
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Der edle Friede nicht geschätzet!
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Deß man sich, im Genuß, nicht freut.
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Sollt' ieder, der von solchen Plagen,
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Durch GOttes Huld, nichts fühlt, nichts weiß,
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Nicht offt mit froher Seele sagen:
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Mein GOTT, Dir sey Lob, Ehr und Preis?
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Nicht minder schrecklich ist der Jammer
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In einer heissen Hungers-Noth:
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Wann in der Scheun’ und Speise-Kammer
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Kein Vorrath von Getraid’ und Brodt.
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Wann in den gantz verschrumpften Magen,
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Für Hunger schwartz, verdorrt und wild,
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Die Menschen Mäus’ und Ratzen jagen,
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Ja man sich gar mit Unrath füllt:
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Wann sie, für Hunger, Aeser fressen,
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Ja gar für Angst, für Pein und Wuht
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Fast selbst der Menschlichkeit vergessen,
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Und wüten in ihr eigen Blut:
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Da Weiber eigne Kinder schlachten,
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Und durch ihr eigen Eingeweid
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Jhr Eingeweid zu füllen trachten:
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Das heisst wol recht ein Hertzeleid!
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Ja wie wir aus Geschichten wissen,
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Daß sie aus ihrem eignen Arm’
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Jhr eigen Fleisch heraus gerissen,
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Zu füllen ihren leeren Darm.
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Wie wird das Glück zur selben Zeit,
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Wann man sein Brodt hat, nicht geschätzet!
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Deß man sich, im Genuß, nicht freut.
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Sollt ieder, der von solchen Plagen,
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Durch GOttes Huld, nichts fühlt, nichts weiß,
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Nicht offt mit froher Seele sagen:
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Mein GOTT! Dir sey Lob, Ehr und Preis?
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Ach! wenn wir auch erwogen hätten,
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Wie jämmerlich die Selaverey,
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Wie unerträglich Band’ und Ketten,
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Und der Verlust der Freyheit, sey!
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Wann wir nicht können, was wir wollen;
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Wann unser Leib nicht unser ist;
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Wann das gequetschte Fleisch geschwollen,
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Und uns das Ungezieffer frisst;
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Wann wir tyrannischer Barbaren
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Spott, Frevel, Bosheit, Ubermuth,
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Grimm, Marter, Plag und Schläg’ erfahren,
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Die uns zerhenckern bis aufs Blut;
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Die, mit fast stündlichem entseelen,
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Selbst in des Kerckers Dunckelheit,
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Uns mit der strengsten Arbeit quälen,
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Ohn Aufschub, ohn Barmhertzigkeit.
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Wie hoch wird zu derselben Zeit
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Die süsse Freyheit nicht geschätzet!
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Der man sich, im Genuß, nicht freut.
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Sollt' ieder, der von solchen Plagen,
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Durch GOttes Huld, nichts fühlt, nichts weiß,
67
Nicht offt, mit froher Seele, sagen:
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Mein GOTT! Dir sey Lob, Ehr und Preis?
69
Nicht minder elend und entsetzlich
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Ist, wann die nimmer satte Pest
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Uns in gesundem Blute plötzlich
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Ein wildes Feuer wüten lässt:
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Wann uns ein unerträglichs brennen,
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Als wie ein Blitz, den Leib durchfährt;
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Wodurch, eh’ wir es hindern können,
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Der gantze Cörper fault und gährt.
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Wann uns ein Höllen-Durst die Zunge,
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Die bittern Geifer schäumet, plagt;
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Und unser’ eiterichte Lunge
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Den Gifft durch alle Adern jagt:
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Wann wir der besten Freund’ auf Erden,
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In der durch uns verderbten Lufft,
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Vergiffter, Heucker, Mörder werden,
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Durch unsrer Cörper faulen Dufft.
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Man sieht nicht nur an Krancken kleben
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Den Todes-Gifft; es scheint der Tod
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Noch in den Todten selbst zu leben.
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O welch ein Stand! o welche Noth!
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Wann man, von aller Welt verlassen,
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Voll Schmertzen, Elend, Angst, Verdruß,
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In solchem Jammer-Stand’ erblassen,
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Und unbegraben faulen muß.
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Ja von den allergrössten Plagen
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Der Menschen-mörderischen Pest,
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Die uns vertilgt, nicht einst zu sagen:
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Sprich, wann dich nur ein Fieber presst;
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Wie elend ist schon dann dein Leben?
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Wie foltert dein beklemmtes Hertz,
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Bey ausserordentlichem beben,
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Ein kaltes Feur, ein wilder Schmertz!
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Wie klopft es! scheinet nicht dein Rücken,
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Als wollt er in dem strengen Frost,
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Nebst allen Knochen sich zerstücken?
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Kein Safft, kein Thee, kein Vier, kein Most
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Taugt den erhitzten Durst zu stillen;
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Wann, nach verjagtem Frost, das Blut
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In Adern, lauter Flammen füllen;
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Wann uns die ungestüme Glut
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Auch in den kleinsten Adern wühlet;
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Wann ein ergrimmter Feuer-Geist,
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Den man bis in die Seele fühlet,
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Blut, Sehnen, Fleisch und Marck durchreisst.
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Wie hoch wird zu derselben Zeit
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Nicht der Gesundheit Schatz geschätzet!
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Des man sich, im Besitz, nicht freut.
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Sollt ieder, der von solchen Plagen,
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Durch GOttes Huld, nichts fühlt, nichts weiß,
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Nicht offt mit froher Seele sagen:
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Mein GOTT! Dir sey Lob, Ehr und Preis?
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Es ist ja wol ein grosses Glücke,
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Von solcher herben Quaal und Pein,
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Und so entsetzlichem Geschicke,
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Gesichert und entfernt zu seyn.
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Ach lobt denn GOTT, wenn er hienieden,
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Gesundheit, Nahrung, Freyheit, Frieden,
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Uns schenckt, und uns erleben lässt!
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Mein GOTT, gieb mir es zu erkennen,
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Und laß mich stets zu Dir allein
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In froher Danck-Begierde brennen,
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Und, fern von Unglück, fröhlich seyn!
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Gieb, daß, wenn etwan Kleinigkeiten,
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Wie leider stets bey uns geschicht,
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Mich zum Verdruß und murren leiten,
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Ich selbst mir diesen Unterricht
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Mit einem frohen Nachdruck gebe:
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Und in erwünschtem Friede lebe,
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Trag' ich zu murren billig scheu.
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Wofern man nun an diesen Schätzen
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Mehr, als man leider sonsten pflegt,
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Zu GOTTES Ehren, sich ergetzen,
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Und stets zur Danckbarkeit bewegt,
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Aus allen Kräfften Jhn zu lieben,
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Und Seinen Nahmen zu erhöhn,
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Zeit Lebens wird seyn angetrieben;
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Wird man sich recht beglücket sehn.