Julus und Rhea

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Johann Gabriel Bernhard Büschel

Julus und Rhea (1779)

Ein musikalisches Drama in einem Akt

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Unbenannter Akt

Eine einsame angenehme Gegend – im Hintergrund ein Felsen von dem das Wasser sich in einen kleinen Bach herabstürzt und eine Cascade formirt – vorn eine kleine anmuthige Grotte, in welcher Rhea liegt.
(Rhea erwacht eben vom Schlummer und richtet sich freudig in die Höhe.)
Erhört! – Erhört! – ein Traum –
Kehr zurück in meine Seele – bemächtge dich meiner Sinnen –
Noch einmal – nur noch einmal dies himmlische Wort –
Diese entzückende Täuschung –
5
Dies überströmende Gefühl –
O daß es ein Bild war! –
Götter! – Ihr seyd ja mächtig – dies Bild – dem Reich der Phantasie zu schön – entreißt es ihr – gebt ihm Daseyn – Wirklichkeit – haucht sie mit Eurem Göttermund ihm ein –
Ha – der Gedanke Wollust –
Ich trink' aus dem Becher der Freude –
10
Er erhebt mich im Olymp –
Setzt mich Unsterblichen gleich – –
Wohin – wohin Rhea? – Sind meine Sinnen berauscht? –
Kützelnde – schwärmerische Trunkenheit! –
O daß ihre Grenze Ewigkeit wär!
15
Daß ich nie wieder ich selbst würde! – –
Umsonst – ich bin verlassen – elend – bestimmt auf ewig das Feuer in meinem Busen zu nähren das mich verzehrt –
Ach! – Hier ist genug – genug – die Lust eines Gottes zu sättigen – eine reine – noch nie getrübte Quelle – und sie versiecht –
Düstrer Gram schwärzt mein Blut –
Grausame Vesta – hab' ich dir nicht genug gedient? – dein hartes Gesetz erfüllt? –
20
Entlaß mich nun – gieb mich der Natur zurück – ihr Befehl ist heilig – gerecht – ihren Trieben will ich folgen – –
Ach! – daß ich es könnte! – daß irgend ein Jüngling sich meiner Pein erbarmte – mich der Fesseln entledigte – die so schwer mich drücken –
Wie lang hab' ich geseufzt! – Wie lang soll ich noch seufzen! –
Mein Gefühl erwacht –
Mein Blut rinnt schnell jede Ader hindurch –
25
Meine Glieder zittern –
Die ganze Kraft meiner Seele drängt sich zum Quell des Lebens –
Das seidne Haar – das sein Gestade schmückt – empört sich –
Erlösung – Erlösung –
(kniend)
30
Ach Zeus – allmächt'ger Zeus – hör dein Geschöpf –
Es fleht – schaff diesen Schmerzen Lindrung –
Sende dem einsamen wimmernden Mädchen einen Jüngling – kraftvoll und schön –
Der mich dieser schweren Bürd' entledge –
Die Pforte öffne – die meine Begierden zu zersprengen drohn –
35
Die Wuth stille die in meinem Innern glüht –
Hülfe dem armen trostlosen Mädchen –
Hülf' oder Tod –
(Donner und Blitz. Rhea springt auf.)
Wie? – Die Stimme Jupiters? – er will? –
40
Doch was? – ich sprach von Tod –
Vielleicht gewährt er mir um was ich bat –
Schon saugt vielleicht mein Mund des Todes Hauch –
Und meines Lebens noch unaufgeblühte Knospe welkt –
Wohlan ich fasse Muth – wenn mich dein kalter Arm ergreift – ich folge willig – – –
45
Ha – was ist das? – Ein Mensch – er eilt hieher –
Dank euch ihr Götter – meine Bitt' ist erhört –
Schon kömmt er –
(geht einige Schritte zurück.)
Julus.
(ohne Rhea zu sehn.)
50
Welch eine unsichtbare Gewalt treibt mich fort – zieht mich hieher! –
Ist dies meiner Wallfart Ende? –
Aeolus brachte mich auf seinen Fittichen –
Aurorens goldne Fackel beleuchtete meinen Pfad –
Ich rollte schnell einher –
55
Und hier steht mein Fuß – – –
Was seh' ich? – Ein Mädchen – im irrdischen Gewand – vielleicht erborgt um ihre Gottheit zu decken – sie strahlt hindurch –
Welcher Glanz in ihren Augen – er erwärmt meine Brust – facht mich zu kühnen Unternehmungen an –
Nah' ich mich ihr? – Noch wank' ich unbestimmt – –
Es sey – ein sanfter Zug ladet mich ein –
60
Göttin der Liebe – sey mir hold! –
(zu Rhea.)
Bist du eine Sterbliche? – Oder verbirgtsich deine Majestät unter niedre Gestalt –
Rhea.
Der Menschheit ganze Last trag' ich –
Doch ihre Freuden kenn' ich nicht –
65
Julus.
Wie? – Unglücklich – und so schön –
Dein ganzer Bau ein Ideal von Vollkommenheit –
Wie viel Götter bildeten dich? – Zu groß für einen war dies Werk – jeder schuf nur einen Zug – an den er die ganze Kraft seiner Allmacht wendete – in dem er als im Spiegel sich selbst schaute –
Wie unaussprechlich entzückt dein Anblick! –
Jede deiner Bewegungen niedlich und naiv –
70
Rhea.
Findst du mich so? –
Julus.
Nicht ich allein – die ganze Welt wird so dich staunend anschaun –
Doch verzeih – du sprachst du seyst unglücklich –
Rhea.
Ich wars – bins nun nicht mehr –
Julus.
Nicht mehr? –
75
Und so geschwind veränderte sich dein Geschick? –
Rhea.
Durch deine Ankunft verscheuchtest du die trübe nachterfüllte Wolke – ein nie gesehnes Licht sah ich in dir –
Julus.
Ists möglich? – Wie? –
Rhea.
Wer brachte dich hieher?
Julus.
So schnell entfliegt der Stein der Schleuder nicht – und schneidet durch die Luft – als ich hierher gedrängt mich fühlte –
80
Ich weis es nicht –
Rhea.
Erkennst du nicht der Götter Wink? –
Julus.
Ich bet' ihn an –
Rhea.
Er führte dich –
Mein heisses Flehn – mein inniges Gebet erwarb dich zum Gefährten mir –
85
Bereust du es? –
Julus.
Ich bereun? – Ich der ich Welten nicht um einen Blick von dir vertauschen möchte –
Doch wer bist du? –
Rhea.
Mein Name Rhea – die Tochter Numitors – dem Dienst der Vesta durch heiliges Gelübd geweiht –
Dem Dienst der kalten, unfruchtbaren Keuschheit –
90
Julus.
So ist deine Berührung Tod –
Rhea.
Ach nein – die Götter werden nicht ihr eignes Werk zerstöhren?
Noch hindert mich die Schaam – der jungfräulichen Sitte Begleiterinn – ich wollte dir erzählen – und kann des Dinges Anfang doch nicht finden –
Ich bin bestürzt – verwirrt –
Julus.
Meine Rhea – warum nicht reden? –
95
Entdeck mir alles – den kleinsten Hauch deiner Lippen verberg' ich in meinem Busen –
Kein ungeweihtes Ohr dringt bis dahin –
Auf – muthig – Verbrechen kanns nicht seyn –
Rhea.
Verbrechen nicht – es wäre denn daß die Natur den Menschen strafbar bildete – nicht gut – nicht edel – und das kann nicht seyn –
Ich bin ein Mädchen – mit allen Schwachheiten meines Geschlechts beladen – lüstern – begierdenvoll –
100
Mein Blut ist heiß – mein Herz zärtlich und fühlend –
Ich schmachtete sehnsuchtsvoll nach einem bessern Schicksal –
Bat Zeus mich meiner Gelübde zu entledigen –
Er thats – sendete dich –
Errathe das übrige –
105
(verbirgt schamhaft ihr Gesicht.)
Julus.
(schließt sie in seine Arme.)
Meine Rhea! –
Noch kann ich meines Glückes Umfang nicht fassen –
Alles, was die Götter ihren Lieblingen zu geben vermögend sind, find' ich in Dir –
110
Doch deine Gunst ist nicht verschwendet –
Auch ich so rein – so keusch wie du –
Noch nie entkräftet in den Armen einer Buhlerin –
Stärk' in meinen Nerven –
Reines Blut in meinen Adern –
115
Unschuld in meinen Sitten –
Dir nun die Erstlinge von mir – Dir meine Rhea –
Und mir die deinigen –
Rhea.
So gern – so willig – als ich diesen Kuß dir gebe –
(küßt ihn.)
120
Julus.
Und ich mit diesem dir meine ganze Seele –
Komm meine Rhea – laß uns nicht länger säumen –
Der Göttin der Liebe gebührt von uns
Das Opfer unsrer Jugend –
Empfang' es holde Göttin,
125
Und lächle deinen Segen
Auf deine Kinder herab. –
Nun Geliebte – auf – wie? – Du verbirgst dein Gesicht – laß mich es sehen –
Schamhaftigkeit mahlt deine Wangen – o wie sie das Gefühl der herabsinkenden Unschuld so herrlich trift –
Dieser Blick entzündet ein Feuer in meinen Busen – ich muß es löschen –
130
(umarmt sie.)
Rhea.
Meine Sprach' ist gehemmt – meine Zunge stammelt –
Lies aus meinen Augen das Entzücken, das mich durchströmt –
Julus.
Was ist das? –
(Eine Wolke senkt sich nach und nach unter Donner und Blitz herab und läßt sich auf der Erde nieder.)
Eine Stimme.
135
»Vollbringet schnell der Götter Willen –
Sie neigen sich zu Euch herab –
Laßt diese Wolke Euch umhüllen,
Nur sie sey Eurer Unschuld Grab –«
Julus.
Wie? – Gute Götter – Ihr sendet uns einen Altar auf dem wir opfern sollen? –
140
Dank Euch – Rhea – dank' ihnen mit mir –
Auf dem weichen Bett einer Göttin – auf dem majestätischen Thron Jupiters sollen wir das Fest der Liebe feyern –
Komm – sonder Aufschub –
(sie steigen in die Wolke.)
Rhea.
Welche Wonne bemächtigt sich meiner –
145
Meine Seel' ist außer mir – sie schwebt im Elysium –
Saugt himmlische Freuden aus dem Gefilde der Schöpfung –
Sind sie ein Theil der Menschheit? –
Unaussprechlich –
Julus.
Noch unaussprechlicher wirst du sie empfinden –
150
Bald – bald empfinden –
Entkleide dich – laß mich alles – alles sehen –
Nicht der kleinste Theil deiner Schönheit soll meinen gierigen Blicken entwischen –
Jeden deiner allmächtigen Reize will ich bewundern –
(indem er ihr den Gürtel auflöst und ihn empor hebt.)
155
Der Gürtel der Vesta – er ist gelöst –
Rhea.
Nun! – Scham und Erwartung machen mich zittern –
Schutz in deinen Armen –
Julus.
Welche Meisterzüge der Gottheit! –
Verschwendung in deinem Reiz –
160
Er verwirrt meine Sinnen –
So entstieg Aphrodite dem Meer – –
Erste – Vollkommenste des weiblichen Geschlechts –
Bereite deine Schätze zur Empfängniß –
Deinen Busen zum Genuß – –
165
Sieh Mädchen das ist dein Sieger –
Wie stolz er sein Haupt empor hebt! –
Er kömmt – er kömmt – empfang' ihn – –
Und du Priap stärke mich. –
– – – – – – –
170
– – – – – – –
– – – – – – –
Rhea.
Ach – welcher grau – same Schmerz – halt ein – halt ein – er – tödtet mich – scho – ne – scho – ne Barbar – deine Wuth – zer – reißt – zersprengt mich – – nicht mehr – Ach – doch – doch –welche himm-lische Wol-lust – noch län-ger – e-wig – e-wig – daure dieß – Gefühl – mehr – noch – mehr – al-les – ah – ah – se-liges Entzücken – berauscht – mich – ich – ich – ster – be –
– – – – – – –
– – – – – – –
175
Julus
(springt auf.)
Es ist vollbracht –
Der Vesta Gürtel auf ewig gelöst –
Ha – an meinen Händen Blut – das reine – keusche – jungfräuliche Blut meiner Rhea – aus dem geöffneten Rosenmund geflossen –
Des Siegers herrlichste Beute –
180
Dank euch, ihr Mächte des Olymps –
Dank für meine Schöpfung –
Für meine Kraft –
Für den Reiz, der so allmächtig mein Blut beherrscht –
Für die Jungferschaft meiner Rhea –
185
Ich beneid' euch nicht – ich bin ein Gott – nie mehr ein Gott als wenn ich die Größe meiner Menschheit fühle –
Nun Rhea – noch nicht erwacht vom freudenreichen Taumel –
Noch nicht erholt von des Genußes Stärke? –
(Rhea steigt in die Höhe, und beyde treten aus der Wolke.)
Rhea.
Ja mein Geliebter – kein Wunder wär's wenn ich zu schwach mich fühlte –
190
Zu schwach am Danke dir –
Julus.
O schweig vom Dank –
Rhea.
Für eine Schülerin wie ich –die aus dem Wollustbecher nie getrunken – war der Versuch zu stark –
Doch nicht zu stark für dieses Herz – das ganz von Liebe zu dir glüht – ganz – ganz dein ist –
Lehre mich dir gefallen –
195
Julus.
So wie du bist bet' ich dich an – leb' ich in dir und opfere dir meines Daseyns Kraft –
Doch wie? – Noch drängen Perlentropfen sich aus dem Liebesgrottchen hervor – und fließen sanft an dir herab –
Willst du sie säen um dereinst sie tausendfach zu erndten? –
Rhea.
Des Himmels Segen träufelte so reichlich auf mich herab –
Daß ihn mein Schoos nicht fassen konnte – so sehr ich nach ihm geitzte –
200
Doch still – nichts – auch nicht ein Tröpfchen soll verlohren gehn –
Des Menschen Stoff soll nie die Erde saugen –
Nie dessen Ferse seines Bruders Bild zertreten –
Sieh – ich sättge mich an ihm –
Er füllt meinen Mund –
205
Kützelt meinen Gaumen –
Erweitert meine Brust –
Vermischt sich mit meinem Blut –
So ist die Wonne mein – ich hab' ihn ganz – in jedem Theile meiner selbst hab' ich ihn ganz genossen –
Julus.
(vor sich)
210
ich habe stets gehört: – Eines Mädchens Zunge muß man von unten lösen –
Nun komm – und laß in jenem Quell uns baden –
Sein Murmeln ladet uns ein –
Seinen tanzenden Wellen gelüstet nach uns –
Sie hüpfen auf unsre Busen –
215
Stärken sie zur Freude –
Spannen jede Nerve zur Kraft und jedes Gefühl zur Wonne –
Rhea.
Komm – Arm in Arm wollen wir uns auf ihnen herum schlängeln –
Aus dem Bade der Wollust – Wollust trinken bis wir trunken vom Taumel – neue Freud' uns über den Kreis unsers Daseyns erhebt –
(Sie gehen nach dem Bach und baden sich darinn, währender Zeit die Musik fortgeht. – Endlich kommen sie wieder hervor.)
220
Julus.
O du Liebling der Natur – wie mütterlich war ihre Hand als sie dich schuf! –
Mit kühner Stirn biet' ich Ewigkeiten Trotz –
Bringt in den engen Kreis eines Mädchens einen solchen reichhaltigen Quell Vollkommenheiten –
Bannt in ihren kleinen niedlichen Schoos einen Strom von Seligkeit –
Verpfuscht ein Jahrhundert Menschheit –
225
Raubt ihr alles um eine Sterbliche zu bilden –
Ihr werdet euch eures Werks schämen, wenn ihr meine Rhea seht –
Rhea.
Deine Zung' ist so verschwendrisch zu meinem Lobe –
Sieh – und doch bin ich nur ein Schatten zu deinem Licht –
Ein Nichts, wenn ich dich nicht in meinen Armen habe –
230
In meinen Armen –
Komm hilf mir die Götter bitten, daß ich in deinem Arm einst sterbe. –
(Donner und Blitz. – eine Stimme.)
Hinauf, hinauf zum Göttersitze –
Euch winket Jupiter –
Er sah von des Olympus Spitze
235
In Euer Wollustmeer –
Die Wolke trag Euch durch die Lüfte
Mit Phoebus schnellem Lauf. –
Dort athmet ewig Rosendüfte –
Zum Göttersitz hinauf. –
240
Rhea.
Wie? – Jupiters Befehl? –
Laß uns schnell gehorchen –
(Sie treten in die Wolke.)
Julus.
Eine reizende Musik – horch – sie kömmt näher –
Sieh – welch ein Freudenzug –
245
Rhea – meine Rhea – wir sind vergöttert –
(Ein Haufe Grazien, Nymphen und Genies nähern sich mit Guirlanden und Blumenkränzen – welche letztern sie auf Julus und Rhea werfen – einige tanzen um sie herum, andre singen – während welcher Zeit das vergötterte Paar auf der Wolke allmälich gen Himmel fährt; bis es beym letzten Gesang ganz verschwindet.)
(Chor der Grazien, Nymphen und Genies.)
Triumph dem Sieger – Triumph der Besiegten –
Euch schmücket Cythere mit herrlichen Kränzen,
Wir feyern die Liebe mit fröhlichen Tänzen –
250
Und singen dir Julus und Rhea Triumph. –
(Eine Grazie.)
Wenn im Schoos der unentweihten
Unschuld einst die Liebe siegt,
Lächelt Zeus und sendet Freuden
In der Liebenden Busen herab.
(Chor.)
255
Triumph dem Sieger – Triumph der Besiegten –
Euch schmücket Cythere mit herrlichen Kränzen,
Wir feyern die Liebe mit fröhlichen Tänzen –
Und singen dir Julus und Rhea Triumph. –
(Eine Nymphe.)
Singt dem Kämpfer Glück der Liebe –
260
Er allein ist ihrer werth.
Er genoß den Reiz des Mädchens
Wie es ihm Natur gelehrt.
(Chor.)
Triumph dem Sieger – Triumph der Besiegten –
Euch schmücket Cythere mit herrlichen Kränzen
265
Wir feyern die Liebe mit fröhlichen Tänzen –
Und singen dir Julus und Rhea Triumph. –
(Ein Genie)
Für Stunden, die so schnell verflossen,
Erwartet euch die Ewigkeit –
Für Freuden, die so schön genossen,
270
Ist euer Lohn Unsterblichkeit. –
(Chor.)
O wie ist Liebe so mächtig
Sie fesselt alles was lebt –
Sie ist's, die uns aus dem Staube
Zum größten der Wesen erhebt. –

(Anonym (= Johann Gabriel Bernhard Büschel): Julus und Rhea. Ein musikalisches Drama in einem Akt. Strasburg1779. (S. 1–32)Aus: Fischer, Frank, et al. Programmable Corpora: Introducing DraCor, an Infrastructure for the Research on European Drama. In: Proceedings of DH2019: Complexities, Utrecht University, 2019.)

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