Die Urgrossmutter

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Figurenkonstellation

Paul Scheerbart

Die Urgrossmutter(1904)

Eine Tragi-Komödie in einem Aufzuge

Schauplatz
Drei rechtwinklig zu einander stehende altfränkisch tapezierte helle Wände mit Blumenmuster und ovalen Familienporträts in verschiedener Grösse. In der rechten Seitenwand hinten kleine Türe. Vor der hinteren Wand ein Himmelbett mit hellblauem Kattunvorhang umzogen – weisses Blumenmuster auf dem Vorhange. Hinten links kleines Fenster mit Kanarienvogel, Nähtisch und kleinem Korbsessel. Vorne links und rechts kleine Tische und Stühle mit Häkelarbeiten überdeckt und überzogen. Kleiner Teppich in der Mitte mit englischem Blumenmuster im schlechtesten Geschmack der siebziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts. Auf dem Teppich uralter Grossvaterstuhl mit Kopflehnen. Auf diesem Stuhl sitzt die Urgrossmutter. Links von ihr, aber mehr nach vorne, ein Tisch mit Medikamenten, Goldschnittbuch, Taschentuch und Brille.

Quellen- und Lizenzangabe

(Paul Scheerbart: Die Urgrossmutter. Eine Tragi-Komödie in einem Aufzuge. Herausgegeben von Mechthild Rausch. Band 1: Revolutionäre Theater-Bibliothek. München: edition text + kritik 1977, S. 226–229.Aus: Fischer, Frank & Trilcke, Peer (Hrsg.): German Drama Corpus (GerDraCor), 2026. Ursprünglich von Editura GmbH & Co. KG (Digitale Bibliothek) digitalisiert, vom TextGrid-Verbund erworben und angereichert; als GerDraCor-Ausgabe bearbeitet und kuratiert. Lizenz: Verbreitet unter der Creative Commons Attribution 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY 3.0 DE). Abwandlung: Textkorrekturen, Anreicherung mit Metadaten und Textannotationen sowie Konvertierung durch Textopus. Soweit durch diese Abwandlung eigene Schutzrechte von Textopus entstehen, bleiben diese vorbehalten. Die Lizenz des Ausgangswerks bleibt hiervon unberührt.)

Einordnungshinweis

Historische Texte sind im Kontext ihrer Entstehungszeit zu lesen. Sie enthalten möglicherweise Inhalte, die aus heutiger Sicht als diskriminierend oder problematisch bewertet werden, und erfordern eine eigene kritische Einordnung.

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