Bahnmeister Dood

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Hermann Boßdorf

Bahnmeister Dood(1919)

En nedderdüütsch Drama in fief Akten

Uraufführung
1919
Schauplatz
Dat Stück spält in de Wahnstuuv van en Bahnwerterhuus, dat an en grote Isenbahnstreck eensaam in en Fuhrenholt liggt. Achtern an de linke Sied en Doer, de in enen Fluur (den Wachtruum) geiht, van den en twede Doer up de Streck ruutföhrt. In düssen Fluur liggt un bummelt allerhand Kraamstücken, de en Bahnwerter bruukt: de uprullte Fahn, Signaallaterns, Schruvensloetel un meer. Achtern na rechts en Finster, dorch dat man oever de Streck weg in den Fuhrenwoold kiken kann. Twüschen Finster un Doer en Komood, twüschen Komood un Doer an de Wand en Telefoon, doroever an de Wand en Tafel. Links vörn Doer na Koek, wider na achtern en Kachelaven mit Benk. Rechts vörn Doer na de Slaapstuuv. An den Doerrahm en Rehgeweih, dat to'n Upbummeln van den Bahnwerter sien Deenstrock un Mütz deent. Wider na achtern en swart Leddersofa, dorvör en Disch. Oever dat Sofa an de Wand enkelte inrahmte Fotografien. Oever de Komood en Wandklock. Stöhl un anner Saken. Rechts un links van de Schauspälers.

Quellen- und Lizenzangabe

(Hermann Bossdorf: Gesammelte Werke. Kritisch herausgegeben von Dr. Willy Krogmann, Hamburg: Richard Hermes Verlag, 1952–57.Aus: Fischer, Frank & Trilcke, Peer (Hrsg.): German Drama Corpus (GerDraCor), 2026. Ursprünglich von Editura GmbH & Co. KG (Digitale Bibliothek) digitalisiert, vom TextGrid-Verbund erworben und angereichert; als GerDraCor-Ausgabe bearbeitet und kuratiert. Lizenz: Verbreitet unter der Creative Commons Attribution 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY 3.0 DE). Abwandlung: Textkorrekturen, Anreicherung mit Metadaten und Textannotationen sowie Konvertierung durch Textopus. Soweit durch diese Abwandlung eigene Schutzrechte von Textopus entstehen, bleiben diese vorbehalten. Die Lizenz des Ausgangswerks bleibt hiervon unberührt.)

Einordnungshinweis

Historische Texte sind im Kontext ihrer Entstehungszeit zu lesen. Sie enthalten möglicherweise Inhalte, die aus heutiger Sicht als diskriminierend oder problematisch bewertet werden, und erfordern eine eigene kritische Einordnung.

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