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Von einer Abituridee zur innovativen Lernplattform – Textopus ermöglicht eine KI-gestützte, interaktive Textanalyse.

Aus einem schulischen Projekt entstanden, ermöglicht Textopus heute die interaktive Analyse von über 65.000 Gedichten, mehr als 500 Dramentexten und über 14.000 Erzähltexten. Die Anwendung nutzt KI-gestützte und regelbasierte Verfahren zur Erkennung und Visualisierung formaler und sprachlicher Merkmale. Ergänzt wird das Angebot durch Epochenmaterialien, Informationen zu Autorinnen und Autoren sowie über 400 Rezitationen.

Textopus begleitet den Analyseprozess schrittweise: Die Plattform unterstützt bei der formalen Beobachtung, weist auf zentrale Textmerkmale hin und bietet fundierte Erläuterungen zu den einzelnen Analyseaspekten. Da die eigentliche Denkleistung und Deutung bewusst nicht vorweggenommen werden, schafft Textopus das Fundament für eine eigenständige und differenzierte Interpretation.

In Kooperation mit dem Ernst Klett Verlag wurde Textopus weiterentwickelt und steht als digitales Werkzeug zur Verfügung.

„Textopus“ ist mehrdeutig angelegt. Zum einen erinnert der Name an den Oktopus, ein Sinnbild für Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und die vielen „Arme“ der Künstlichen Intelligenz, die mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen kann. Zum anderen setzt er sich aus Text und dem lateinischen opus („Werk“, „Arbeit“) zusammen, also ein Textwerk oder eine Werkstatt für Texte.

Geschichte hinter Textopus

  • Lyrikkompass – Das Schulprojekt
    Entwicklungsbeginn im Rahmen des Abiturs als sog. besondere Lernleistung zur interaktiven Analyse deutscher Gedichte. Fokus auf interaktive Heranführung an die Gedichtinterpretation.


  • Veröffentlichung der Webseite
    Erstmalige Veröffentlichung der Webseite. Über 65.000 deutsche Gedichte mit KI-gestützen, aspektorientierten Analysefunktionen sowie Hunderte von Rezitationen.


  • Kooperation mit Ernst Klett Verlag
    Partnerschaft mit dem Ernst Klett Verlag. Umbenennung von Lyrikkompass zu Textopus und Start der Entwicklungsarbeiten. Erweiterung um über 500 Dramen und Epochenmaterialien des Verlags.


  • Start von Textopus
    Zusammen mit dem Ernst Klett Verlag wird Textopus neu veröffentlicht und löst damit den Lyrikkompass ab. Neben der Webseite ist Textopus nun auch als mobile App für Lernende und Lehrkräfte verfügbar.


  • Erzähltexte und mehr
    Erweiterung um über 14.000 Erzähltexte wie Märchen, Sagen, Fabeln, Erzählungen und Epen. Einführung des neuen Zeichen- und Lesemodus sowie fortlaufende Optimierungen und neue Funktionen.
Nick Hansen

Nick Hansen

Gründer & Entwickler